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Massivhaus-Preise: Kosten & Beispiele für den Hausbau

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Was möchten Sie bauen?
Patricia Gebhardt
Aktualisiert am 29. Januar 2026

Möchten Sie ein massives Haus bauen, sind die Kosten neben den qualitativen Unterschieden natürlich besonders interessant. Mit welchen Hausbau-Kosten müssen Sie also rechnen, wenn Sie sich für ein Massivhaus entscheiden? Haben Sie Einfluss auf die jeweiligen Massivhaus-Preise, und gibt es gar Möglichkeiten, Kosten beim Haus bauen einzusparen, ohne Qualität einzubüßen?

Dieser Ratgeber zeigt Ihnen anhand konkreter Zahlen und Beispiele, mit welchen Kosten Sie beim Massivhaus-Bau rechnen müssen. Außerdem stellen wir Ihnen Massivhäuser mit Preisen und aktuelle Angebote vor.

Ein Massivhaus bietet hohe Wertstabilität und lange Lebensdauer – wichtige Faktoren bei einer so großen Investition in Ihre Zukunft und die Ihrer Familie. Dank der extrem hohen Individualisierbarkeit dieser Bauweise schaffen Sie so zugleich ein Zuhause ganz nach Ihren Wünschen.

Übrigens: Wer sich fragt, ob Fertig- und Massivhaus-Preise unterschiedlich ausfallen, dem sei versichert, dass bei gleichwertigen Immobilien ein vergleichbares Budget benötigt wird, egal, welche Bauweise Sie bevorzugen. Genau wie bei der Fertigbauweise korrelieren die Kosten für ein Massivhaus mit Gesichtspunkten wie Wohnfläche, Ausführung und Ausbaustufe und schwanken zwischen günstig und luxuriös. Welche Einflussgrößen es konkret gibt und welche weiteren Punkte Sie, wenn Sie ein Haus bauen, als Kosten beachten müssen, erfahren Sie in den nächsten Abschnitten.

Patricia Gebhardt
Aktualisiert am 29. Januar 2026

Massivhaus-Preise & Kosten 2026: Schnellantwort

  • Pro Quadratmeter: 2.500-3.000 Euro (schlüsselfertig, mittlere Qualität)

  • 150-qm-Massivhaus: Preis 375.000-450.000 Euro

  • Zusätzlich einplanen:

    • Grundstück (500 qm): 80.000-300.000 Euro
    • Fundament oder Keller: 25.000-100.000 Euro
    • Baunebenkosten: 75.000-90.000 Euro (20 %)
    • Außenanlagen: 37.500-45.000 Euro (10 %)
  • Gesamtkosten: 750.000-900.000 Euro als Orientierungswert

Massivhaus-Preise vergleichen

So setzen sich Massivhaus-Kosten zusammen

Was kostet ein Massivhaus 2026?

Ein Massivhaus kostet 2026 durchschnittlich 2.700 Euro pro Quadratmeter bei schlüsselfertiger Übergabe. Für ein 150-qm-Massivhaus in mittlerer Qualität fallen reine Hauspreise von ca. 375.000-450.000 Euro an. Hinzu kommen Grundstück (80.000-300.000 Euro je nach Lage & Region), Baunebenkosten (20 % der Bausumme) und Außenanlagen (10 % der Bausumme).

Ein massives Haus bauen und den Preis konkret bestimmen: Massivhaus-Preise errechnen sich durch ein Zusammenspiel diverser Faktoren. Bereits die Bauregion entscheidet durch das jeweilige Angebot, aber auch die Grunderwerbssteuer und die Grundstückskosten über die letztendlichen Gesamtausgaben.

Darüber hinaus wirken Sie durch Ihre persönlichen Vorgaben auf die Kosten Ihres Massivhauses ein. So werden beispielsweise Massivhaus-Kosten im Standardmodell wesentlich geringer sein, als wenn Sie Ihr neues Eigenheim von Grund auf planen lassen. Die letztere Variante ermöglicht Ihnen zwar ein sehr persönliches Design, führt aber unweigerlich zu höheren Haus-Bau-Kosten.

Wenn Sie ein Haus bauen, sind Preise unter anderem abhängig von

  • Quadratmeterzahl
  • Hausart
  • Dach
  • Ausbaustufe: bezugs- und schlüsselfertig, Ausbauhaus oder Bausatzhaus
  • Energetische Effizienzklasse
  • Ausstattung
  • Bauregion
  • Verwendeten Materialien
  • Zusatzausstattung (Garage, Kamin, Zweitbalkon, Smart Home…)
Energieeffizientes Massivhaus schlüsselfertig
Energieeffizientes Massivhaus: Schlüsselfertiger Preis rund 400.000 Euro von Heinz von Heiden

Massivhaus-Kosten 2026: Aktuelle Preisentwicklung

In Bezug auf die Kosten für ein Massivhaus prognostiziert das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- & Raumforschung für 2026 einen sehr leichten Anstieg von 2,5 %. Nach Jahren der Volatilität können Sie also mit stabileren Preisen kalkulieren, und ein Angebotsvergleich lohnt sich dank des dadurch entstandenen Verhandlungsspielraums bei den Baupartnern umso mehr. Auch der starke Rückgang der Baunachfrage in den letzten Jahren (Quelle: Statistisches Bundesamt) ist für Sie als Baufamilie positiv. Denn einerseits müssen Bauunternehmen deswegen keinen Auftragsüberhang abarbeiten, andererseits macht dies ein preisliches Entgegenkommen wahrscheinlicher.

Tabelle: Massivhaus-Kosten nach schlüsselfertigem Quadratmeterpreis (Durchschnitt)
WohnflächeEinfach (2.200 Euro/qm)Mittel (2.800 Euro/qm)Gehoben (3.500 Euro/qm)
100 qm220.000 Euro280.000 Euro350.000 Euro
130 qm286.000 Euro364.000 Euro455.000 Euro
150 qm330.000 Euro420.000 Euro525.000 Euro
180 qm396.000 Euro504.000 Euro630.000 Euro

Schlüsselfertiges Massivhaus: Preise

Massivhaus-Preise bei Selbstausbau

Selbst ein Massivhaus bauen: Preise

11 Faktoren, die Massivhaus-Kosten beeinflussen

1. Massivhaus-Preise pro qm

Als durchschnittlichen Richtwert können Sie sich an Massivhaus-Preisen von 2.700 Euro je Quadratmeter Wohnfläche orientieren. Bedenken Sie, dass dieser Wert sich rein auf die Gebäudekosten und den Innenausbau bezieht.

Hinweis: Diesen Durchschnittswert haben wir aus einer Marktuntersuchung von über 1.000 aktuellen massiven Hausangeboten ermittelt (Stand: Januar 2026). Der Quadratmeterpreis hängt vor allem von der Ausbaustufe, Energieeffizienz, Dachform und Ausstattungsqualität ab.

Zusätzlich, wenn Sie ein Haus bauen, sind Kosten für das Grundstück (einschließlich 10 % Grundstücksnebenkosten), die Bodenplatte (ab ca. 200 Euro/qm) und ggf. die Unterkellerung (ab 1.000 Euro/qm), den Außenbereich (10 % Bausumme) sowie alle Baunebenkosten (20 % Bausumme) einzukalkulieren. So können Sie insgesamt bei einem durchschnittlichen Massivhaus Kosten von 720.624 Euro bei einer Wohnfläche von 130 Quadratmetern mit Keller und Grundstückspreisen für baureifes Wohnbauland von im Schnitt 284 Euro/qm laut Statistischem Bundesamt erwarten.

2. Grundstücks-Kosten beim Massivhaus

Möchten Sie bauen, benötigen Sie ein Grundstück. Besitzen Sie keinen geeigneten Baugrund, müssen Sie das Grundstück vor dem Hausbau mit den Kosten, die damit verbunden sind, erwerben. Diese variieren teilweise stark je nach Lage und Region und berechnen sich nach der Quadratmeterzahl – von zweistelligen Beträgen im ländlichen Raum bis zu mehreren Tausend Euro in Metropolen. Als Faustregel gilt: Grundstückspreise sind in West- und vor allem Süddeutschland höher als in in Nord- und Ostdeutschland, in Ballungsräumen teurer als in ländlichen Regionen.

Die Spannweite ist hierbei laut den Angaben des Statistischen Bundesamts zu durchschnittlichen Quadratmeterpreisen für baureifes Wohnbauland enorm: Zwischen Hamburg (1.027 Euro/qm) und Sachsen-Anhalt (78 Euro/qm) liegen 949 Euro/qm Unterschied – das sind bei 600 qm rund 569.400 Euro nur fürs Grundstück. Dementsprechend ist die Grundstücksgröße ein großer Hebel für die Kosten beim Hausbau.

Die folgende Tabelle listet durchschnittliche Grundstückspreise nach Bundesland, sortiert von günstig bis hochpreisig, auf, und setzt diese ins Verhältnis zum deutschlandweiten Durchschnittspreis für baureifes Wohnbauland von rund 284 Euro laut Statistischem Bundesamt. So sehen Sie schnell, ob Ihre Grundstückskalkulation über oder unter üblichem Niveau liegt.

Tabelle: Rangfolge durchschnittliche Preise für baureifes Wohnbauland nach Bundesland
BundeslandQuadratmeterpreis (gerundet)PreisniveauRank (günstig → teuer)Abw. zu Bundesdurchschnitt (Euro)Abw. zum BundesschnittKosten 600 qmDifferenz zu Bundesschnitt (600 qm)
Sachsen-Anhalt78 Eurogünstig1-206 Euro-73 %46.800 Euro-123.600 Euro
Thüringen88 Eurogünstig2-196 Euro-69 %52.800 Euro-117.600 Euro
Saarland146 Eurogünstig3-138 Euro-49 %87.600 Euro-82.800 Euro
Niedersachsen159 Euromoderat4-125 Euro-44 %95.400 Euro-75.000 Euro
Schleswig-Holstein160 Euromoderat5-124 Euro-44 %96.000 Euro-74.400 Euro
Mecklenburg-Vorpommern162 Euromoderat6-122 Euro-43 %97.200 Euro-73.200 Euro
Sachsen167 Euromoderat7-117 Euro-41 %100.200 Euro-70.200 Euro
Rheinland-Pfalz183 Euromoderat8-101 Euro-36 %109.800 Euro-60.600 Euro
Brandenburg237 Euromittel9-47 Euro-17 %142.200 Euro-28.200 Euro
Hessen287 Euromittel10+3 Euro+1 %172.200 Euro+1.800 Euro
Nordrhein-Westfalen287 Euromittel11+3 Euro+1 %172.200 Euro+1.800 Euro
Bremen336 Eurohoch12+52 Euro+18 %201.600 Euro+31.200 Euro
Baden-Württemberg362 Eurohoch13+78 Euro+27 %217.200 Euro+46.800 Euro
Bayern395 Eurohoch14+111 Euro+39 %237.000 Euro+66.600 Euro
Berlin705 Eurosehr hoch15+421 Euro+148 %423.000 Euro+252.600 Euro
Hamburg1.027 Eurosehr hoch16+743 Euro+262 %616.200 Euro+445.800 Euro

Grundstückspreise: Orientierungswerte

Praxisnah können Sie sich an folgenden Richtwerten für Grundstückspreise (baureifes Wohnbauland) in Euro pro Quadratmeter orientieren: <150 günstig, 150–199 moderat, 200–299 mittel, 300–399 hoch, ≥400 sehr hoch.

3. Grundstücksnebenkosten als Massivhaus-Kosten

Ein von Ihnen gekauftes Grundstück muss notariell in das Grundbuch eingetragen werden. Der Grundbucheintrag bringt weitere Haus-Bau-Kosten mit sich, die sich aus der Grundbuchordnung ergeben.

Ein bereits eingetragenes und nun auf Sie umgeschriebenes Grundstück verursacht, wenn Sie ein Haus bauen, Kosten in einem anderen Rahmen als bislang nicht im Grundbuch geführte Grundstücke. Des Weiteren entscheiden Grundschulden über die Frage der Kosten für Ihr Massivhaus bei der Eintragung des Grundstücks. In der Regel betreut Sie die Notarin bereits beim Abschluss des Grundstückskaufvertrags.

Sie berät Sie hinsichtlich der benötigten Eintragungen, Auflassungen und natürlich der Beglaubigung. Die Notarkosten ergeben sich aus dem Eintragungswert und dem Arbeitsumfang. Insgesamt sollten Sie als Kosten für notarielle Leistungen und den Grundbucheintrag rund 1,5 % - 3 % des Grundstückskaufpreises einrechnen. Bedenken Sie, dass Sie eventuell Maklergebühren zusätzlich tragen müssen.

4. Grunderwerbsteuer zählt zu den Kosten beim Massivhaus

Erwerben Sie ein Grundstück, müssen Sie darauf Grunderwerbsteuer zahlen – also ein weiterer Posten bei den Haus-Bau-Kosten. Abhängig von Ihrem Bundesland beläuft sich der Steuersatz auf 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Brandenburg) der Bemessungsgrundlage und muss somit bei der Finanzplanung der Kosten für Ihr Massivhaus mit aufgenommen werden.

5. Haus bauen lassen: Kosten für Erschließung & Vorbereitung

Je nach Art und Lage des von Ihnen gekauften Grundstücks fallen bei der Erschließung weitere Kosten für Ihr Massivhaus an. Diese inkludieren Arbeiten, die in ihrem Umfang deutlich variieren können. Im besten Fall ist Ihr Grundstück bereits an die örtliche Wasserversorgung, das Strom- und Straßennetz angeschlossen, was keine weiteren Kosten für Ihr Massivhaus mit sich bringt. Eventuell handelt es sich jedoch um ein unerschlossenes Grundstück oder eines, das zwar bereits bebaut war, dessen Anschlüsse aber nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügen. Erschließungskosten bewegen sich je nach Umfang meist zwischen 5.000 - 15.000 Euro.

Auch auf dem Grundstück mittig befindliche Bäume, Altlasten oder bestehende Gebäude müssen gegebenenfalls beseitigt werden, was, wenn Sie ein Haus bauen lassen, zu Kosten führt. Unter Umständen ist eine Vermessung und Lageplanerstellung nötig, die ebenfalls die Nebenkosten Ihres Grundstücks erhöht, um Grenzen und Höhen exakt zu kennen, damit Haus, Zufahrt und Entwässerung korrekt geplant und Abstandsflächen eingehalten werden. Außerdem brauchen Sie Vermessung und amtlichen Lageplan für den Bauantrag, Eintragung ins Liegenschaftskataster und zur Absteckung, damit das Gebäude später genau an der richtigen Stelle gebaut wird, einschließlich einer sicheren Entwässerungsplanung.

6. Kosten beim Massivhaus für Keller oder Bodenplatte

Kellerbau oder auch die Bodenplatte stellen eine wichtige Größe bei den Massivhaus-Kosten dar. Ist Ihr Grundstück sumpfig, müssen Sie gegebenenfalls Trocknungsarbeiten mit einrechnen. Für eine Bodenplatte beginnen die Kosten für Ihr Massivhaus bei ca. 200 Euro pro Quadratmeter, was sich bei einer Grundfläche von 100 Quadratmetern auf 20.000 Euro summiert. Ein entsprechend großer Keller zur Nutzung als Stauraum kostet rund 100.000 Euro, wollen Sie einen Wohnkeller, so erhöhen sich dazugehörige Massivhaus-Preise auf bis zu 2.000 Euro pro zusätzlicher Quadratmeter im Souterrain.

7. Baunebenkosten

Die Baunebenkosten beim Hausbau umfassen verschiedenste Einzelposten: Rechnen Sie neben den bereits erwähnten Grundstücksnebenkosten von Vermessung, Hausanschlüssen, Grundbucheintrag und Grunderwerbssteuer zusätzlich sämtliche behördliche Ausgaben, etwa für den Bauantrag, zu den Kosten für Ihr Massivhaus. Zu den Baunebenkosten zählen aber auch Versicherungen und Verbrauchs-Aufwendungen wie für den Baustrom und das Bauwasser.

Häufig vergessen werden hier beispielsweise Kosten für Bauvoranfrage, Bodengutachten, Einrichtung der Baustelle, Ausgaben für Bauabnahmen, Baugutachten oder Baubegleitung, wie auch der Verband Privater Bauherren (VPB) erläutert:

Verband Privater Bauherren Logo
15 bis 20 % für Baunebenkosten kalkulieren

"Wer beispielsweise bereits im Besitz eines Baugrundstückes ist und ein Haus für 350.000 € einplant, sollte zusätzlich mindestens 15 bis 20 % für Baunebenkosten einrechnen. Das entspricht [...] bis 70.000 €, die zum Gesamtbudget hinzukommen. Damit steigen die tatsächlichen Baukosten in diesem Beispiel schnell auf über 400.000 €. Viele private Bauherren unterschätzen diesen Effekt und erleben erst bei der Finanzierung oder während der Bauphase, dass die geplanten Budgets nicht ausreichen."

Verband Privater Bauherren e.V.
Tabelle: Baunebenkosten beispielhaft aufgeschlüsselt nach Posten & Kostenspannweiten
POSTENAUFWAND
Rechtliche Prüfung Bauvertrag850 Euro
Notar & Grundbuch (z.B. Grundstückswert 160.000 Euro)1,5-3 %, 2.400-4.800 Euro
Grunderwerbsteuer (z.B. Grundstückswert 160.000 Euro)3,5-6,5 %, 5.600-10.400 Euro
Erschließungskosten5.000-15.000 Euro
Vermessung & Lageplan1.500-3.000 Euro
Erdarbeiten (je nach Umfang & Bodenbeschaffenheit)10.000-80.000 Euro
Baumfällungje 500-1.000 Euro
Bauvoranfrage (z.B bei ausgefallenerem Haustyp)ab 400 Euro
Bodengutachten1.000-2.500 Euro
Fachplanung & Energiekonzept durch Energie-Effizienzexpertin1.000-2.000 Euro
Bauantrag & Genehmigung0,5-1 % der gesamten Bausumme, ca. 2.500 Euro
Baustelleneinrichtung1.500-4.500 Euro
Baustrom & Bauwasser1.000-2.000 Euro
Versicherungen (z. B. Bauherrenhaftpflicht)ca. 500-1.000 Euro
Baubegleitung3.000-6.000 Euro
Bauabnahme durch Bausachverständige750-1.000 Euro

Zusätzlich sollten Sie diesem Punkt einen Pufferbetrag beifügen, den Sie aufgreifen können, sollten bestimmte Arbeiten teurer ausfallen. Als Puffer empfiehlt sich ein Betrag von rund 10 % der Hausbau-Kosten.

Alles zu den Baunebenkosten beim Haus

8. Kosten beim Massivhaus für technische Anlagen

Ihr Haus benötigt Strom und Wasser. Diese Kostenpunkte fallen unter die technischen Anlagenkosten, die sämtliche Wasser- und Strominstallationen innerhalb der Massivhäuser zusammenfassen. Ebenfalls fällt die Installation der Heizungsanlage in diesen Bereich, genau wie viele Maßnahmen für Energieeffizienz.

9. Massivhaus-Preise: Außengestaltung im Hinterkopf behalten

Wenn Sie ein massives Haus bauen, sind Kosten für den Außenbereich gesondert zu bezahlen. Ihren Garten, den Zugangsweg zur Haustür oder auch die Einfahrt zur Garage müssen Sie selbst beauftragen oder im Rahmen eines Full-Service-Angebots extra anfordern.

Diese Kosten sollten Sie im Vorfeld des Bauvorhabens genau durchrechnen und stets ausreichende Angebote einholen. Insbesondere die Gartengestaltung ist zeit- und kostenaufwendig, kann aber auch weit nach Fertigstellung des Hauses erfolgen

10. Innenausstattung

Nicht zuletzt benötigt Ihr Haus Möbel, Wandbeläge, Bodenbeläge und vieles mehr. Bedenken Sie auch diese Massivhaus-Kosten bei der Auflistung aller Ausgaben.

11. Finanzierung

Auch die Finanzierung verursacht Kosten für Ihr Haus.

Beispiel:

  • Durchschnittliche Darlehenssumme von zur Zeit rund 340.000 Euro laut Finanzierungsportal Interhyp (Stand 10/2025)
  • Typische Anfangstilgung von 2 %
  • Bauzins von 3,9 %
  • 10-jährige Zinsbindung
  • Monatsrate grob bei 1.670 Euro (Zins+Tilgung)
  • In den ersten 10 Jahren fallen dann ca. 120.000 Euro Zinsen an

Für die Anschlussfinanzierung der Restschuld von etwa 257.000 Euro müssen Sie dann neue Konditionen festlegen. Häufig wählen Bauleute hier ebenfalls eine Zinsbindung von 10 Jahren. Bei der Anschlussfinanzierung ist die Beleihung oft niedriger als beim Start (weil schon getilgt wurde) – das kann die Konditionen verbessern. In der Praxis wird die Laufzeit bei Anschlussfinanzierungen meist über die Rate und Anfangstilgung gesteuert. Entscheiden Sie sich hier wieder für ein klassisches Annuitätendarlehen, ergeben sich bei 257.000 Euro z.B. folgende typische Größenordnungen (angenommener Zinssatz bleibt der Einfachheit halber über die gesamte Laufzeit konstant):

Tabelle: Anschlussfinanzierung für Baudarlehen-Restschuld von 257.000 Euro zu unterschiedlichen Konditionen
AnfangstilgungZins p.a.MonatsrateLaufzeitGesamtzinsenGesamtzahlungen
2 % Tilgung3,5 %1.178 Euro29,0 Jahre152.138 Euro409.138 Euro
3 % Tilgung3,5 %1.392 Euro22,2 Jahre112.571 Euro369.571 Euro
4 % Tilgung3,5 %1.606 Euro18,0 Jahre89.689 Euro346.689 Euro
2 % Tilgung4,0 %1.285 Euro27,6 Jahre167.221 Euro424.221 Euro
3 % Tilgung4,0 %1.499 Euro21,2 Jahre124.708 Euro381.708 Euro

Insgesamt können sich in diesem Beispiel also bis zu rund 290.000 Euro Finanzierungskosten ergeben. Unser Tipp: Auch bei der Finanzierung sollten Sie unbedingt mehrere Angebote vergleichen. Wie Sie der Tabelle entnehmen können, bedeuten nur 0,5 % niedrigere Bauzinsen eine Ersparnis bei den Finanzierungs-Kosten für Ihr Haus im fünfstelligen Bereich.

Nicht zuletzt können auch Verzögerungen beim Bau Kosten bei der Finanzierung verursachen, etwa durch Bereitstellungszinsen.

Mehr zur Finanzierung Ihres Eigenheims

Wie viel kostet es, ein Massivhaus zu bauen? Preisbeispiel

Massivhaus Thiel mit Keller & Garage von Plan-Concept Massivhaus
Massivhaus Thiel mit Keller & Garage von Plan-Concept Massivhaus

Was kostet ein Massivhaus schlüsselfertig mit Keller? Um Ihnen ein paar greifbare Orientierungswerte an die Hand zu geben, wollen wir uns dieser Frage mit einem konkreten Kosten- und Preisbeispiel annähern.

Ein Massivhaus-Preis pro qm von 2.800 Euro in schlüsselfertiger Ausbaustufe, Kosten für einen Wohnkeller von 2.000 Euro pro Quadratmeter und ein Grundstückspreis für baureifes Wohnbauland in Baden-Württemberg laut Statistischem Bundesamt von aktuell 362 Euro pro qm bilden die Rechengrundlage. Außerdem gehen wir von ebenerdigem Bau als Bungalow mit einer Wohnfläche von 120 Quadratmetern aus. Demzufolge bestehen die Kosten für das Massivhaus aus:

  • Massivhaus-Bungalow-Preis: 336.000 Euro
  • Baugrund 600 qm: 217.200 Euro
  • Grundstücksnebenkosten: 21.720 Euro
  • Wohnkeller: 240.000 Euro
  • Außenanlage: 33.600 Euro
  • Baunebenkosten: 67.200 Euro
  • Sonstiges (Umzug, Richtfest): 10.000 Euro

Insgesamt kostet ein solches Massivhaus schlüsselfertig mit Keller zum Wohnen 925.720 Euro als Richtwert.

Alle Massivhaus-Bungalow-Preise

Massivhaus-Preise und Kosten senken

Sie suchen nach einer Möglichkeit, wenn Sie ein Haus bauen, bei den Kosten üppige Beträge einzusparen? Neben dem Vergleich mindestens dreier Angebote ist der einfachste Weg, dass Sie sich selbst mit in das Bauvorhaben einbringen und Arbeiten eigenständig übernehmen. Sind Sie handwerklich geschickt, können Sie große Teile des Innenausbaus in Eigenleistung fertigstellen.

Ihren Anteil am Hausbau klären Sie im Vorfeld mit dem Bauunternehmen ab und legen vertraglich fest, welche Bereiche Sie übernehmen und welche Sie in Auftrag geben. Haben Sie ausreichend Zeit und verfügen Sie über das fachliche Wissen, können Sie den eigentlichen Auftrag darauf beschränken, dass Ihnen das Massivhaus als Rohbau aufgestellt wird.

Überschätzen Sie sich aber nicht. Die Verlockung, durch Eigenleistung bei den Kosten Ihres Massivhauses zu sparen, ist groß. Dennoch ist es ratsam, dass Sie im Vorfeld genau überlegen, welche Arbeiten Sie tatsächlich erbringen können. Beziehen Sie folgende Punkte mit in Ihre Überlegung ein:

Massivhaus mit Wohnkeller zum Selbstausbau
Bei diesem Massivhaus mit Wohnkeller übernehmen Sie den Innenausbau und sparen so bei den Handwerkskosten.
  • Zeit: Wie viel Zeit steht Ihnen zur Disposition? Sie müssen Ihre bisherige Mietwohnung vermutlich kündigen. Nach der Kündigung stehen Ihnen, je nach Mietdauer, nur noch wenige Monate zur Verfügung. Kommen Sie mit der Eigenleistung durch einen hohen Arbeitsaufwand Ihres Jobs nicht nach, müssten Sie eventuell in ein halb fertiges Massivhaus ziehen oder zusätzliche Miete oder Hotelkosten bezahlen – was wiederum Ihre Massivhaus-Kosten erhöht.
  • Wissen: Welche Arbeiten können Sie wirklich fachkundig übernehmen und so den Massivhaus-Preis drücken? Die einfachsten Eigenleistungen betreffen die Bodenbeläge und die Wandgestaltung. Sind Sie gesundheitlich eingeschränkt, sollten Sie aber auch diese Arbeiten nicht selbst durchführen, falls Ihnen keine tatkräftige Hilfe zur Seite steht. An das Verlegen elektrischer Leitungen oder der Wasser- und Heizungsinstallation sollten Sie ausschließlich herangehen, wenn Sie diese Bereiche erlernt haben.
  • Hilfe: Haben Sie in Ihrem Freundeskreis Handwerker, Elektro-Fachpersonal oder Installateurinnen? Sachkundige Unterstützung sollten Sie bei der Eigenleistung stets zur Hand haben, damit Sie nicht versehentlich vermeidbare höhere Kosten Ihres Massivhauses verursachen. Achtung: Denken Sie an eine adäquate Absicherung Ihrer privaten Helfer.

Auch wenn es verlockend ist, wenn Sie ein Haus bauen, Kosten durch Eigenleistung zu verringern, bergen selbst durchgeführte Arbeiten Nachteile in Bezug auf die Gewährleistung. Beauftragen Sie den Bauunternehmer oder Fachfirmen für die Arbeiten, kommen diese für etwaige Mängel auf. Verrichten Sie die Arbeiten eigenständig, sind Sie für die Mängel selbst verantwortlich und haben keine Möglichkeit, eine Nachbesserung oder eine finanzielle Entschädigung einzufordern – potentiell höhere Kosten für Ihr Massivhaus mit eingeschlossen.

So sparen Sie unter Umständen mit einem schlüsselfertigen Massivhaus Kosten ein im Vergleich zu durch verpfuschte Eigenleistungen hervorgerufenen Mehrkosten – durch die bessere Planbarkeit und Zeitersparnis wahrscheinlich auch noch zusätzlich.

Allerdings ist der Begriff schlüsselfertig bis heute nicht klar definiert. Deshalb sollten Sie vor der Unterschrift unter den Bauvertrag genauestens erfragen und abklären, welche Inhalte die Begrifflichkeit tatsächlich abdeckt. Einsparpotenzial können Sie während dieses Gesprächs ebenfalls aufdecken und überlegen, ob Sie einige Bereiche nicht aus dem Angebot herausstreichen, um die Kosten Ihres Massivhauses zu reduzieren.

5 Spartipps beim Massivhaus-Bau: Checkliste

Hausbau-Kosten sind hoch, keine Frage. Da Sie sicherlich bei Ihrem Massivhaus Kosten sparen wollen, möchten wir Ihnen an dieser Stelle noch eine Checkliste zur Verfügung stellen, die Ihnen wirksame Einsparmöglichkeiten offenbart.

Einige Punkte sind sicherlich streitbar und unterliegen Ihrem persönlichen Geschmack, können aber mit mehreren tausend Euro weniger zu Buche schlagen:

  1. Grundstücksgröße: Dieser Punkt trifft auf Sie zu, wenn Sie noch kein Grundstück besitzen. Überlegen Sie genau, wie groß das Grundstück ausfallen soll. Sämtliche Kosten Ihres Massivhauses rund um das Grundstück berechnen sich über die Quadratmeter – je kleiner das Grundstück, desto niedriger die dahingehenden Haus-Bau-Kosten. Bedenken Sie zudem, dass ein großer Garten viel Arbeit und wiederum höhere Kosten beim Massivhaus-Außenbereich verursacht.
  2. Baustil: Massivhäuser müssen längst nicht nur rechteckig sein. Sie erhalten mehrgeschossige Massivhäuser, Häuser mit massiven Verwinkelungen oder Erkern. Sie können Bungalows wählen oder klassische Einfamilienhäuser. Vergleichen Sie die verschiedenen Massivhaus-Preise nach Haustyp und Stil miteinander und entscheiden Sie sich für ein Modell, welches Ihnen geschmacklich zusagt und dennoch die Haus-Bau-Kosten nicht explodieren lässt. Fällt Ihre Wahl auf einen Bungalow, müssen Sie beispielsweise mit einer höheren Grundfläche und damit einem größeren Grundstück rechnen – dafür können Sie jedoch beim Bauen schon die Grundlage für ein altersgerechtes Haus legen.
  3. Keller: Ein üblicher Keller kostet Sie, wie oben erläutert, bei 80 qm ungefähr 80.000 Euro – sofern das Grundstück den simplen Kellerbau zulässt und keine speziellen Arbeiten anfallen. So praktisch ein Keller ist, so sollten Sie überlegen, ob Sie nicht auf ihn verzichten können, um die Kosten Ihres Massivhauses klein zu halten. Besitzt Ihr Massivhaus einen Dachboden, könnten Sie diesen als Lagerplatz nutzen. Andererseits erhöht ein vorhandener Keller jedoch den Wiederverkaufswert eines Hauses und schafft zusätzlichen Wohnraum.
  4. Einsparungen bei der Innenausstattung: Sie können den Innenraum eines Hauses mit wenigen tausend Euro ausstatten – oder aber sechsstellige Beträge ausgeben. Wählen Sie Bodenbeläge, Armaturen, sanitäre Anlagen und Treppen mit Bedacht. Überlegen Sie, welche Faktoren der Innenausstattung auf Dauerhaftigkeit ausgelegt sind. Hochwertiges Parkett oder gute Fliesen sind zwar in der Anschaffung teurer, halten aber länger als Laminat oder Teppichböden und senken so auf Dauer, wenn Sie ein Massivhaus bauen, die Preise und Kosten.
  5. Eigenleistung: Das Maß an Eigenleistungen ist ein enormer Einsparposten. Schätzen Sie Ihre Möglichkeiten jedoch realistisch ein, um die Arbeiten pünktlich und fachgerecht fertigzustellen und somit wirklich die Kosten Ihres Massivhauses zu senken.

Massivhaus-Preise nach beliebten Anbietern

Preise ROTH-MASSIVHAUS

Preise FAVORIT Massivhaus

In 6 Schritten: So kalkulieren Sie Ihre Massivhaus-Kosten

Eine realistische Kostenplanung ist das Fundament Ihres Bauvorhabens. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung behalten Sie alle Kostenpunkte im Blick und überblicken Ihr Budget vollständig.

Schritt 1: Baukosten ermitteln

Beginnen Sie mit den reinen Hauskosten, dem größten Posten Ihrer Investition. Die Faustregel lautet:

Hauskosten = Wohnfläche × Preis pro Quadratmeter

Rechnen Sie bei einem schlüsselfertigen Massivhaus in mittlerer Ausstattung mit 2.500 bis 3.000 Euro pro Quadratmeter.

Beispielrechnung:

  • Geplante Wohnfläche: 150 qm
  • Preis pro qm: 2.800 Euro (mittlere Ausstattung)
  • Reine Baukosten: 420.000 Euro

Beachten Sie: Diese Kosten umfassen in der Regel nur das Gebäude ab Oberkante Bodenplatte. Keller, Grundstück, Außenanlage und Nebenkosten kommen hinzu.

Schritt 2: Kosten für Bodenplatte oder Keller addieren

Je nachdem, ob es sich um ein einfaches Fundament oder eine Thermobodenplatte, einen Nutz- oder Wohnkeller, Voll- oder Teilunterkellerung handelt, hat dieser Posten eine breites Spektrum. Im Schnitt kostet eine Bodenplatte etwa 200-300 Euro pro Quadratmeter.

Beispielrechnung:

  • Grundfläche: 100 qm
  • Bodenplatte Preis pro qm: 250 Euro
  • Bodenplatte Kosten: 25.000 Euro

Schritt 3: Grundstückskosten addieren

Ohne Bauland kein Hausbau. Die Grundstückskosten berechnen sich nach der Formel:

Grundstückskosten = Grundstücksgröße × Bodenrichtwert

Den aktuellen Bodenrichtwert für Ihre Wunschlage finden Sie bei den Gutachterausschüssen Ihrer Kommune oder online über das BORIS-Portal Ihres Bundeslandes.

Beispielrechnung:

  • Grundstücksgröße: 500 qm
  • Bodenrichtwert: z.B. 550 Euro/qm (Ortssteil Eiche in Potsdam laut BORIS Brandenburg)
  • Grundstückskosten: 275.000 Euro

Regional schwanken die Grundstückspreise erheblich: Von 80 Euro pro Quadratmeter in ländlichen Regionen Ostdeutschlands bis zu 2.000 Euro und mehr in Großstädten wie München oder Hamburg.

Schritt 4: Baunebenkosten berechnen

Viele Bauleute unterbewerten diesen Posten dramatisch. Planen Sie fest 15 bis 20 % der Bausumme für Baunebenkosten ein.

Baunebenkosten = Hauskosten × 0,15-0,20

Beispielrechnung:

  • Bausumme: 420.000 Euro
  • Baunebenkosten: 63.000-84.000 Euro

Schritt 5: Außenanlagen einplanen

Nach Fertigstellung des Hauses brauchen Sie eine Zufahrt, eventuell eine Terrasse und eine Grundbegrünung des Gartens. Diese Kosten werden häufig vergessen.

Kalkulieren Sie realistisch mit 20.000 bis 50.000 Euro für grundlegende Außenanlagen, abhängig von Grundstücksgröße und Ihren Ansprüchen:

  • Einfache Ausführung (20.000-30.000 Euro): Geschotterte Zufahrt, einfache Terrasse, Rasen säen, Zaunelemente
  • Mittlere Ausführung (30.000-40.000 Euro): Gepflasterte Zufahrt, größere Terrasse aus Holz oder Stein, Bepflanzung, Zaun
  • Gehobene Ausführung (40.000-60.000 Euro): Doppelgarage oder Carport, große Terrasse mit Überdachung, professionelle Gartengestaltung, Beleuchtung

Beispielrechnung:

  • Außenanlagen (mittlere Ausführung): 40.000 Euro

Schritt 5: Puffer für Unvorhergesehenes einrechnen

Der wichtigste Schritt: Planen Sie einen Sicherheitspuffer ein. Wir empfehlen 10 bis 15 % Reserve auf die Gesamtsumme.

Puffer = Gesamtsumme × 0,10-0,15

Dieser Puffer fängt ab:

  • Änderungswünsche während der Bauphase
  • Unvorhergesehene Bodenbeschaffenheit
  • Preissteigerungen bei langer Bauzeit
  • Nachbesserungen
  • Zusätzliche Ausstattungswünsche
  • Umzugskosten und erste Einrichtung

Beispielrechnung:

  • Zwischensumme: 844.000 Euro
  • Puffer (10 %): 84.400 Euro
Tabelle: Aufstellung Kosten Massivhaus mit 150 qm
PositionBetrag
Baukosten Haus (150 qm × 2.800 Euro)420.000 Euro
Grundstück (500 qm × 550 Euro)275.000 Euro
Bodenplatte25.000 Euro
Baunebenkosten (20 %)84.000 Euro
Außenanlagen40.000 Euro
Zwischensumme844.000 Euro
Puffer (10 %)84.400 Euro
Gesamtkosten928.400 Euro

Diese Beispielrechnung zeigt: Der reine Hauspreis von 420.000 Euro macht nur etwa die Hälfte der Gesamtinvestition aus.

Fazit zu Massivhaus-Preisen

Sie sehen, die Kosten für Massivhäuser sowie individuelle Haus-Bau-Preise können sehr unterschiedlich ausfallen und orientieren sich an diversen Faktoren. Doch gerade bei den Baunebenkosten und den simplen Arbeiten, die Sie selbst übernehmen können, finden Sie enormes Einsparpotenzial für Massivhaus-Preise. Andere Arbeiten sollten Sie stets durch Fachbetriebe durchführen lassen, um etwaige Mängel notfalls geltend machen zu können und die Kosten Ihres Massivhauses nicht unnötig durch vermeidbare Baumängel in die Höhe zu treiben.

Allerdings müssen Sie die Heizungs- oder Wasserinstallation nicht unbedingt durch die Firmen des Bauunternehmers verrichten lassen. Holen Sie verschiedene Angebote ein und entscheiden Sie in Ruhe, welche Arbeiten in Ihrem Massivhaus Sie in welche Hände geben – am entspanntesten verläuft jedoch der Alles-aus-einer-Hand-Service, bei dem Sie auch volle Garantie für die jeweiligen Massivhaus-Kosten haben.

Bezüglich der verwendeten Materialien für den Innenausbau können Sie sich an einen simplen Merksatz halten: Solide Materialien bewahren Sie auf Dauer vor neuen Kosten im Massivhaus. Setzen Sie beispielsweise auf hochwertige Bodenbeläge, anstatt nach wenigen Jahren neuen Boden verlegen zu müssen und so doppelt Kosten für Ihr Massivhaus zu tragen.

Massives Haus bauen: Kosten - Häufige Fragen

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