Sicher und komfortabel im Eigenheim: Tipps für optimalen Schutz

Ein Haus muss heute vielen Widrigkeiten standhalten und Herausforerungen trotzen. Doch jeder Hausbesitzer kann sich gegen alles schützen.

Jeder möchte sich in seinem Heim wohl und sicher fühlen. Dabei sind wir heute mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert: Der Klimawandel sorgt für größere Belastungen, die Energieversorgung muss sichergestellt werden und es gilt, sich vor unliebsamen Eindringlingen zu schützen. Wer sich für ein Massivhaus entscheidet, hat zwar schon einen sehr sinnvollen Schritt für Sicherheit und Komfort getan, denn massiv bedeutet eben, zwischen sich und der Außenwelt stabile Wände zu haben. Doch um sich gegen alle Widrigkeiten ausreichend zu schützen, braucht es noch mehr. Der folgende Artikel nennt deshalb Vorsorgemaßnahmen. Diese sollten idealerweise schon in der Planungsphase einbezogen werden.

Herausforderung Klimawandel

Das spürbarste Merkmal des Klimawandels ist, dass extreme Wetterlagen zunehmen. Das lässt sich an den jüngst enorm trockenen Sommern ebenso ablesen wie an den teils ungekannten Unwettern, die immer wieder über Landstriche hereinbrechen. Dies ist nicht nur die größte, sondern auch wahrscheinlichste und am wenigsten zu beeinflussende Bedrohung für Hausbesitzer.

Schutz durch Blitzableiter

Blitzableiter bieten einen umfangreichen Schutz und sind gleichzeitig eine kostengünstige und technisch simple Lösung.

Wenn ein Gewitter heranzieht, wähnen sich viele in Sicherheit. Mit einem Blitzableiter auf dem Dach sind jedoch nur bestimmte Risiken abgedeckt. Kurz auftretende hohe Spannungen können beispielsweise eingesteckte Elektrogeräte schädigen.

Generell vorgeschrieben sind Blitzableiter zudem keineswegs. Die Pflicht gilt nur, wenn für ein Gebäude einige Faktoren zutreffen:

  • Öffentliches Gebäude
  • Firsthöhe größer als 20 Meter
  • Freistehende Gebäude auf Anhöhen
  • Häuser mit Natur-Dacheindeckung (Reet, Holzschindeln usw.)

Die allermeisten neuen Einfamilienhäuser fallen durch dieses Pflicht-Raster, haben also keinen Blitzableiter – obwohl Blitze durchaus auch weniger exponierte Gebäude treffen können.

Doch auch wenn der Architekt beschwichtigen wird, wenn man ihn darauf anspricht, sollte man dennoch auf diesem Detail beharren. Denn: Blitzableiter sind unheimlich simpel und günstig. Die „Fangeinrichtung“, also ein Metallstab auf dem Dach, muss nur mit dem ohnehin vorgeschriebenen Fundamenterder verbunden werden. Das stört den Look des Hauses nicht, kann aber die Elektrik und Elektronik zusammen mit Überspannungsableitern wirksam schützen.

Schutz von Dachfenstern

Schräge Dachfenster sind eine bewährte Methode, Licht in einen Dachraum zu bringen, ohne dafür Gauben installieren zu müssen. Allerdings sollte man immer bedenken, dass die Fensterflächen bei Hagel nur bis zu bestimmten Korngrößen bzw. -gewichten sicher sind und von größeren Hagelkörnern durchaus durchschlagen werden können.

Die sicherste, weil senkrecht montierte Variante sind Gaubenfenster. Wenn das nicht möglich ist, sollte man zu Dachfenstern nach DIN EN 12150 greifen. Diese haben außen speziell gehärtetes Sicherheitsglas, das Hagel weit besser wegsteckt und selbst im Schadensfall zu kleinen, harmlosen Stücken zerbricht und nicht zu scharfkantigen großen Scherben.

Risiko durch nahestehende Bäume eingrenzen

Bäume im Garten sind bei vielen Hausbesitzern beliebt. Sind sie doch ebenso ein optisches Highlight wie Sichtschutz gegenüber den Nachbarn. Allerdings sollte man immer bedenken, dass Bäume, je höher sie sind, auch ein Magnet für Blitze sein können. Trifft ein Blitz, kann dies nicht nur den Baum in Brand setzen. Werden dabei Teile regelrecht „abgesprengt“, können diese ebenfalls zur Gefahr werden.

 

Wie beim Sturm besteht zudem immer das Risiko, dass der Baum umstürzt und dadurch teure Folgeschäden entstehen.

Für Massivhausbesitzer sollte das folgendes bedeuten:

  1. Generell keine Bäume auf dem Grundstück, die wesentlich höher als das Haus sind.
  2. Der Mindestabstand eines Baumes zum Haus (der Garage, Terrasse usw.) sollte gleich seiner Höhe sein, besser noch mehr.
  3. Im Zweifelsfall bestehende Bäume von einem Fachbetrieb professionell kappen lassen.

Nur so kann man sicherstellen, dass Sturm und Blitzschlag nur den Baum selbst betreffen, nicht aber das Haus bzw. die Anbauten.

 

Risiken durch Hochwasser richtig einschätzen

Das Grundstück befindet sich nicht in unmittelbarer Nähe eines Flusses oder zumindest großen Bachlaufs? Dann dürften Hochwässer ja kein Problem sein – so zumindest die Denkweise vieler Hausherren.

Leider ist dies jedoch eine falsche Denkweise. Denn insbesondere Sturzfluten können auch Gebäude in weiterer Entfernung zu Wasserläufen in höchste Bedrängnis bringen – just bei Extremgewittern wurde das in jüngster Zeit immer wieder bewiesen. Zumal auch Dammbrüche ein Risikofaktor sind, der Häuser je nach Landschaft sogar in einigen Kilometern Entfernung zu einem Fluss bedrohen kann.

Der einzige echte Schutz dagegen ist es, sein Grundstück auch mithilfe der Flut-Szenarien-Karte der Bundesanstalt für Gewässerkunde auszusuchen – und auch mit älteren Anwohnern zu sprechen, ob es hier bereits Sturzfluten gab; Makler können einem so etwas selten verraten.

 

Starke Bodenversiegelung vermeiden

Allerdings kann auch ein Grundstück, das nach diesen Vorgaben gefunden wurde, nicht gänzlich schützen – insbesondere bei Extremgewittern können auch vermeintlich sichere Bereiche geflutet werden, weil die Kanalisation von den Wassermassen überfordert ist.

Auf versiegelten Flächen kann das Wasser bei Regenfällen nicht versickern. Bei starken Unwettern ist die Kanalisation dann schnell überlastet.

Hier kann man Hausbesitzern nur raten, jenseits des Gebäudes selbst so wenig Bodenversiegelung wie möglich zu betreiben. Das heißt Wiese, Beete, Einfahrten – selbst nur quadratmetergroße Areale, die nicht versiegelt werden, können helfen, weil sie Wasser „schlucken“, statt es einfach nur weiterzuleiten. Schöner Nebeneffekt: Die Abwassergebühr sinkt mitunter. Gleiches gilt auch für den nächsten Punkt.

Regenwasser sinnvoll nutzen

Besonders die Sommer 2018 und 2019 zeigten in vielen Regionen deutlich, was passiert, wenn es monatelang gar nicht oder nur sehr wenig regnet. Wasser für die Versorgung des Gartens aus dem Hahn zu entnehmen, ist keine adäquate Lösung. Zum einen, weil es eine Menge Geld kostet. Zum anderen, weil es die durch Dürre sowieso belasteten Grundwasserstände noch weiter strapaziert.

Dagegen sollte man sich wappnen, indem man auf dem Grundstück einen möglichst großen Tank (>1000 Liter) installieren lässt, gerne auch unterirdisch. Er nimmt das auf, was die Regenrinne sonst ungenutzt in die Kanalisation leitet und kann je nach Gartengröße und Volumen helfen, selbst lange Trockenperioden besser zu überbrücken – und sogar noch zur Brauchwasserversorgung (etwa Toilettenspülung) beitragen.

Kellerdecken-Steckdose und die Pumpe

Selbst die sorgsamste Vorbereitung kann nicht verhindern, dass künftig über dem eigenen Wohnort eine lange Dürrephase von schweren Gewittern und Sturzfluten beendet wird. Für die Feuerwehren bedeutet dies dann meist viel Arbeit, da durch den Starkregen zahlreiche Keller überflutet werden. Ein einmal vollgelaufener Keller, selbst wenn das Wasser nur einige Zentimeter hoch steht, bedeutet sehr viel Ärger. Die Bausubstanz muss getrocknet werden, von dem potenziellen Verlust für Einrichtungsgegenstände ganz zu schweigen.

Eine Vorsichtsmaßnahme in diesem Zusammenhang ist das Anbringen einer Steckdose an der Kellerdecke bzw. dem höchsten Punkt der Wand. Mit Hilfe einer Schmutzwasserpumpe mit großer Förderleistung (>20.000l/h) samt genügend Schlauchmetern, um das Wasser tief in den Garten oder die Kanalisation zu befördern kann sich in solchen Situationen dann jeder selbst helfen.

Starkregen kann binnen Minuten Ortschaften fluten. Mit einer eigenen leistungsstarken Pumpe lässt sich der Keller selbst trockenlegen, bevor das Wasser ernsthafte Schäden anrichtet.

Herausforderung sichere (Energie-)Versorgung

Sicherheit und Wohnkomfort hängen noch von weiteren Faktoren ab. Was viele Hausbesitzer Sorgen macht, ist beispielsweise die Entwicklung der Energiepreise. Die Kosten für Strom oder Heizenergie sind stets ein großer Posten bei den regelmäßigen Ausgaben.

Die Weltwirtschaft ist ein äußerst sensibles Geflecht, das selbst durch Ereignisse auf der anderen Seite des Globus auch hierzulande erschüttert werden kann. Es genügen politische Konflikte oder Wirtschaftsstreits, um essenzielle Produkte hierzulande zu verknappen und somit zu verteuern. Auch hier gibt es Möglichkeiten, besser vorzusorgen.

Konsequent volltanken

Es gibt Heizungsanlagen, die sind krisentauglicher als andere. Dabei steigt die Tauglichkeit, wenn das Betreiben etwa nicht nur mit einem einzigen Energieträger möglich ist. Für viele Hausbesitzer ist nach wie vor die Ölheizung eine beliebte Wahl, mitunter alternativ auch Pellets oder Hackschnitzel. Allerdings: Die Höhe des Ölpreises ist von vielen Faktoren abhängig und unterliegt deshalb stärkeren Schwankungen – auch wider Erwarten. Zusammenbrechen wird die Versorgung wohl selbst im ungünstigsten Fall nicht. Wohl aber kann sich das schwarze Gold extrem verteuern.

Durch ihre Vorratshaltung sind Ölheizungen ein gutes Mittel gegen politische Zitterpartien. Dazu muss man aber dafür sorgen, dass der Tank im Notfall gut gefüllt ist.

Wer eine Ölheizung wählt, sollte deshalb folgendes tun:

  1. Auf einen Tank setzen, der (weit) mehr als einen Jahresvorrat fasst.
  2. Stetig den Markt beobachten und zu einem Zeitpunkt kaufen, wenn es günstig ist, auch wenn man eigentlich noch viel Vorrat hat.
  3. Niemals die Reserven unter höchstens ein Drittel fallen lassen.

Diese Tipps lassen sich 1:1 auch auf Holz und Pellets umlegen. Wenn es irgendwo auf der Welt zu Konflikten kommt, welche die Preise beeinflussen, kann man den Preisanstieg somit besser abfedern.

Auf alternative Energieträger setzen

Öl- und Holzheizungen, ferner auch Wärmepumpen sind gut. Aber auch sie benötigen zwingend mehr oder weniger Strom zum Funktionieren. Hier können Bauherren konsequent ansetzen und eine umfangreiche Solaranlage samt Insel-Technik einbauen, damit das Haus sich im Notfall selbst mit Strom versorgen kann.

Ergänzt man dies auch nur um einen kleinen Stromspeicher, wird bereits der Alltag wesentlich günstiger – weil man eben nicht alles einspeist, sondern selbst verbrauchen kann, wenn man es benötigt, also auch nach Sonnenuntergang. Im Notfall kann das System sicherstellen, dass das Haus grundlegend weiterfunktioniert.

Selbst kleine Stromspeicher sind relativ teuer. Doch die Ausgabe lohnt sich. Erst damit wird eine Photovoltaik-Anlage wirklich Selbstversorger-tauglich.

Alternative Heizmöglichkeiten nutzen

Warum gehört heute bei vielen Häuslebauern ein Holzofen beinahe schon zur Pflicht-Grundausstattung? Weil er so praktisch ist. Seine Wärme ist gemütlich, die Brennstoffversorgung recht simpel und ihn zu schüren ist vor allem in der Übergangszeit ungleich einfacher als die Heizungsanlage zu starten.

Diesen Ansatz sollte man selbst konsequent verfolgen und auch fürs eigene Wohnzimmer einen Ofen einplanen. Wenn ein Haus von Grund auf errichtet wird, kann ein zusätzlicher Nutzen mit eingeplant werden: Der Ofen sollte eine Wassertasche besitzen, also einen Anschluss an den Kreislauf der Zentralheizung. Dann heizt er nicht nur einige Räume, sondern kann das gesamte Haus erwärmen oder zur Warmwasserbereitung beitragen.

Vorsorgen mit Vorräten

Mit Keller zu bauen ist immer sinnvoll, auch wenn es heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist. Denn zu dem Mehr an Wohnraum kommt ausreichender Platz, um genügend Lebensmittel und weitere Bedarfsgüter zu bevorraten. Es genügt ein Stromausfall, der Deutschland/Mitteleuropa großflächig für weniger als 48 Stunden verdunkelt und das empfindliche System der Warenversorgung wäre auf Wochen gestört.

Das Bundesamt für Katastrophenschutz hat hierfür eine Checkliste erstellt, an der man sich orientieren kann. Mit den darin gelisteten Mengen kann man (ohne alle weiteren Dinge, die man ohnehin meist im Haus hat) zehn Tage lang autark auskommen. Das dürfte für die meisten (realistisch) denkbaren Szenarien vollkommen ausreichen.

An eine Selbstversorgung denken

Ein großer Garten kostet natürlich Geld, gerade bei den heutigen Grundstückspreisen. Und er macht auch Pflegeaufwand. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass ein Garten auch zur Selbstversorgung genutzt werden kann. 50 bis 100 Quadratmeter rechnet man pro Hausbewohner für eine totale Selbstversorgung mit allem, was zur Ernährung gehört. Und schon mit 20 bis 40m² pro Bewohner kann man einen hohen Selbstversorgungsgrad erreichen.

Zudem sollte man nie vergessen, dass ein so großer Garten eben auch im normalen Leben viel Entspannung bietet und nicht bloß Arbeit bedeutet.

 

Herausforderung Kriminalität

Nach langen Jahren des Anstiegs sinken jüngst die Einbruchszahlen. Das ist zwar erfreulich, aber solange sie nicht bei Null ankommen – was wohl nie der Fall sein wird – werden vor allem Einfamilienhäuser immer wieder heimgesucht werden. Auch dagegen sollten angehende Massivhausbesitzer sich rüsten und es den Kriminellen schwermachen.

Auf sichere Fenster setzen

Das erste, worauf man achten sollte, sind Fenster und Fenstertüren, die nach den neuen DIN-Einbruchschutzklassen gestaltet wurden. Der RC2N-Standard sollte das Mindestmaß sein. Doch im (Tief-)Parterre sollte man eher auf RC2-Produkte vertrauen, da hier Sicherheitsglas dazugehört. Derartige Bauteile bieten Schutz vor den bei weitem typischsten Einbruchszenarien – Aufhebeln per Schraubendreher.

Die Pilzkopf-Verriegelung ist eine simple, aber gute Lösung gegen das Aufhebeln von Fenstern.

Rollläden bieten noch mehr Sicherheit

Viel Glas steht heute ganz oben auf der Wunschliste zahlreicher Bauherrn. Allerdings sollte man bedenken, dass große Fensterflächen nicht nur viel Sonnenlicht in den Innenraum lassen, sondern auch neugierige Blicke – nicht nur von Nachbarn, sondern eben auch von ausspähenden Einbrechern.

Grundsätzlich muss nicht auf Glas verzichtet werden. Wohl aber sollte man es sich, zumindest im Parterre, zur Maxime machen, kein Fenster ohne Rollladen zu installieren. Er bietet zusätzlichen (Sicht-)Schutz. So kann etwa niemand ohne weiteres in den Innenraum schauen und prüfen, ob die Beleuchtung von den anwesenden Bewohnern oder der Hausautomatik gesteuert wird.

Schutz durch Fenstergitter

Wir kommen zu einem vieldiskutierten Punkt: Gitter vor Türen bzw. Fenstern. Sie bieten zusätzlich einen guten Einbruchschutz. Gleichzeitig stören sich viele an der Optik der Metallgitter. Dennoch sollte man sich überlegen, ob man nicht an neuralgischen Punkten Gitter ergänzen möchte:

  • Kellerfenster / Tiefparterrefenster
  • nicht von der Straße bzw. Nachbarsgrundstücken einsehbare Fenster
  • Hinter- bzw. Kellertüren

Ein Architekt kann das Design so gestalten, dass sich die Gitter harmonisch ins Gesamtbild einfügen, ohne störend zu sein – ein Stahlbaubetrieb setzt diese Pläne in die Tat um. Darüber hinaus gibt es zahlreiche individuell anpassbare Fertiglösungen. Sicher muss man nicht alle Fenster/Türen vergittern. Wohl aber sollte man es bei derart neuralgischen Stellen in Erwägung ziehen – gern auch im Zusammenspiel mit der für den künftigen Wohnort zu beziehenden Einbruchsstatistik der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.

Fenstergitter bieten einen hohen Schutz und können optisch auf das Gesamtbild der Immobilie abgestimmt werden.

Schutz durch sinnvolle Außenbeleuchtung

Die Ausleuchtung des Eingangsbereichs, der Garage oder des Carports gehört meist zum Standard – oft auch direkt in Kombination mit einem Bewegungsmelder. Für einen optimalen Schutz ist dies jedoch zu wenig. Gerade eine sinnvoll platzierte Außenbeleuchtung kann den Schutz vor bzw. die Abschreckung von Einbrechern noch erhöhen. Es sollte möglich sein, sowohl per Sensor wie Schalter den gesamten Bereich rings ums Haus bei Bedarf auszuleuchten.

Einbrecher kommen meist in der Dämmerung. Leuchten (so hoch angebracht, dass sie nicht ohne Weiteres lahmgelegt werden können) nehmen ihnen diesen Schutz der Dunkelheit. Und dank LED-Technik belastet eine umfassende Ausleuchtung des Grundstücks nicht einmal das Strombudget übermäßig.

Smarte Lösungen nutzen

Für die Ausstattung einer Immobilie stehen heute zahlreiche smarte Lösungen zur Verfügung. Doch viele Verbraucher nutzen dies zunächst überwiegend dazu, den Wohnkomfort zu verbessern – Internet, Fernsehen, Heizung.

Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, dass smarte Haustechnik gerade beim Einbruchschutz punkten kann, weil sie vieles, was vor noch nicht allzu langer Zeit sehr teuer und komplex war, stark vereinfacht. Um nur einige Oberbegriffe zu nennen:

  • Anwesenheitssimulation durch die Steuerung von Geräten, Beleuchtung und Rollläden.
  • Videoüberwachung via Internet von überall auf dem Globus.
  • Überwachung und Meldung von Einbrüchen und Versuchen über Glasbruch-, Bewegungs- und weitere Sensoren.

Hier spielt Bauherrn noch ein weiterer Faktor in die Hände: Wenn das Haus erst errichtet wird, kann all das viel einfacher und günstiger integriert werden als bei einer nachträglichen Installation.

Wichtige Dinge zusätzlich sichern

Ganz gleich welcher Einbruchschutz genutzt wird, er dient vor allem dazu ein Eindringen zu verzögern. All die Dinge, die dieses Kapitel genannt hat, schrecken ab, sie verzögern enorm und sorgen deshalb dafür, dass die allermeisten Einbrecher frustriert aufgeben werden. Womit man aber immer rechnen sollte, sind Ausnahmesituationen: Man selbst ist im Urlaub, die Nachbarn vielleicht auch. Keiner bekommt mit, dass ein sehr trickreicher und gewiefter Einbrecher mit hoher Entschlossenheit sein kriminelles Können anwendet.

Dann wird er ins Haus kommen, das steht fest. Als letztes Stück seiner Sicherheitsausstattung sollte man deshalb einen Safe besitzen. Einen, der feuerfest ist (auch hier gibt es mehrere normierte Schutzklassen) und in der massiven Wand verankert wird. Hier hinein kommen Geburts- und Besitzurkunden sowie vor allem unersetzliche Wertgegenstände wie etwa Familienerbstücke.

Fernseher und einige andere teureren Einrichtungsgegenstände lassen sich problemlos von der Versicherung ersetzen. Doch was wirklich lieb und teuer ist, kann auf diese Weise zusätzlich geschützt werden.

 

 

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