Feng Shui – Basisregeln für das Wohnen

Feng Shui ist ein umfangreiches Themengebiet, das sich nicht in einem kleinen Artikel erklären lässt. Doch ein paar Dinge, ein paar Grundprinzipien gibt es schon, die jeder ohne großen Aufwand umsetzen kann. Damit lässt sich das eigene Heim nach den Feng-Shui-Regeln gestalten. Wer manchmal unter Schlaf- und/oder Konzentrationsstörungen leidet oder sich nicht wirklich wohlfühlt in seinen eigenen vier Wänden, könnte die Ursachen dafür in der unmittelbaren räumlichen Umgebung finden.

Abbildung 1: Feng Shui – das ist der Weg von Wind und Wasser. Es hat viel mit innerer Balance und Wohlgefühl zu tun.

Auch wenn die Motivation im Dauertief ist, kann Feng Shui eine Lösung sein. In der westlichen Welt ist es nach wie vor sehr beliebt, sich nach der Lehre von Feng Shui einzurichten. Nachfolgend gibt es Informationen, wie schon kleine Veränderungen im eigenen Zuhause die Lebensenergie Chi erneut fließen lassen.

 

Das Schlafzimmer – wichtigster Raum im ganzen Zuhause

Das Schlafzimmer ist deshalb so bedeutend, weil es dazu dient, dem Körper eine Auszeit zu gönnen und sich zu erholen – beispielsweise nach einem langen Arbeitstag oder nach einer anstrengenden Freizeitbeschäftigung. Deshalb ist es wichtig, dass dieser Raum frei ist von störenden, krankmachenden oder schädlichen Einflüssen. Die Energie muss fließen, denn Feng Shui ist laut Fengshui-Verband.eu der Weg von Wind und Wasser. Das Schlafzimmer sollte deshalb nie über einem Abstellraum oder einer Garage liegen.

Abbildung 2: Ein hohes Kopfteil ersetzt eine feste Wand am Kopfende des Bettes.

Auch neben, über, gegenüber oder unter der Toilette oder Küche ist ein denkbar schlechter Platz. Eisenbahn, Straßenbahn, ein Restaurant, eine Fleischerei, ein Bestatter, eine belebte Straße, eine Kirche oder andere Andachtsstätte sowie eine Müllhalde in der Nähe sind ebenfalls denkbar schlecht für den Energiefluss.

 

Das Bett – wo es stehen sollte

Das Bett steht am besten so, dass der Körper mit dem Kopf zur Tür und mit den Füßen weg von der Tür zum Liegen kommt. Hinter dem Bett sollte eine feste Wand sein. Wenn das nicht möglich ist, hilft ein hohes Kopfteil. Entsprechende Betten gibt es beispielsweise im Betten.de Online Shop. Auf keinen Fall darf das Bett in der Türlinie stehen. Denn das würde den hereinkommenden Qi-Fluss stören und könnte gesundheitliche Probleme, insbesondere mit dem Herzen, hervorrufen. Das Bett sollte außerdem mindestens 1,5 Meter Abstand vom Fenster haben, damit das Qi nicht nach außen gezogen wird. Steht es zu nah am Fenster, kann das Nervosität hervorrufen. Auch unter dem Dachfenster ist ein schlechter Platz, um ein Schlafzimmer einzurichten. Ebenfalls zu vermeiden sind elektromagnetische Strahlungen, die durch ein Kabel oder Abflussrohre in der Wand hervorgerufen werden können. Steckdosen und Schalter sollten sich mindestens einen Meter von Kopf und Körper entfernt befinden.

 

Schlafen – eine geringe Aktivität

Schlafen zählt zu den geringen Aktivitäten, also zum Yin. Der Schlafraum sollte sich deshalb im hinteren Bereich des Hauses, wo wenig Aktivität stattfindet, befinden. Wichtig ist, dass der Schlafraum weit weg liegt von Räumen mit viel oder Yang-Aktivitäten. Als Morgenmensch ist eine Ausrichtung des Schlafzimmers nach Osten zu empfehlen. Abendmenschen sollten nach Westen gelegen schlafen. Ein südlich ausgerichtetes Schlafzimmer kann zu Schlafproblemen führen, da die Sonne Chi in den Raum bringt. Allerdings sollte das Bett nie direkt angestrahlt werden. Eine Ausrichtung zum Garten ist sehr gut, den Blüten geben Energie und liefern gute Nährstoffe sowie Qi. Dabei ist Qi die Lebensenergie, können Interessierte bei ard.de lernen.

Chi-Weisheit – die Kraft in allem Lebenden

Ziel von Feng Shui ist es, die Lebensenergie Chi zu erhöhen. Nach der chinesischen Philosophie ist Chi die Kraft in allem, was lebt.

Abbildung 3: Symbolische Hilfsmittel, wie eine Buddha-Statue zum Beispiel, können dazu beitragen, die Harmonie im Wohnumfeld zu fördern, sind aber keine Pflicht-Deko nach Feng Shui.

Es ist göttlicher Atem, vitale Lebensenergie und es fließt in jedem Körper, in der Erde und in der Atmosphäre. Feng Shui trägt dazu bei, dass die Energie, die alles und jeden umgibt, auch wirklich genutzt und gesteigert wird. Niedriges Chi zeigt sich oft in Misserfolg. Gutes Feng Shui kommt dabei ohne symbolische Hilfsmittel aus. Klangspiele, Bambusflöten, Buddha-Statuen, Drachen oder Kristallleuchter sind nicht zwingend notwendig. Ein Wohnumfeld in Harmonie und mit einem guten Energiefluss hängt von vielen kleinen Bausteinen ab.

Ein Raum muss in erster Linie gefallen

Jeder sollte seine Wohnräume so gestalten, dass sie ihm gefallen. Da Feng Shui gar nichts mit dem Aufstellgen bestimmter Gegenstände zu tun hat, kann hier jeder die symbolträchtigen Gegenstände wählen, die eine Bedeutung für ihn haben und einen Nutzen bringen. Ganz wichtig ist das Auf- oder besser noch das Ausräumen. Das gilt nicht nur für die Wohnräume, sondern vor allem auch für Dachboden oder Keller. Dort liegen das Unterbewusste und die Vergangenheit. Ist dort erst einmal richtig ausgemistet, macht sich insgesamt ein Wohlgefühl breit. Energien können wieder ungehindert fließen. Gegenstände, die sich in der Wohnung befinden und nicht verwendet oder gebraucht werden, belasten die Bewohner und tragen dazu bei, dass die Energien nicht ungehindert fließen können.

Stück für Stück mehr Wohlbefinden

Wer mit Feng Shui gerade anfängt, sollte seinen Wohnbereich Schritt für Schritt ändern. Kommt es zu ungewollten Auswirkungen, ist es so einfacher, darauf zu reagieren und die vorgenommenen Anpassungen zurückzunehmen. Auf diese Weise lassen sich Fehler leicht lokalisieren. Wer einen großen Rundumschlag macht, weiß am Ende gar nicht mehr, was zu mehr Wohlbefinden beigetragen hat und was überhaupt keine Auswirkungen hatte. Auch negative Auswirkungen lassen sich so nur schwer lokalisieren.

Die Lehre von Feng Shui – Wind und Wasser

In China steigert Feng Shui schon seit 5000 Jahren das Wohlgefühl und das Wohngefühl der Menschen. Hauptziel ist es, die Balance und die Harmonie zwischen den Menschen und ihrer unmittelbaren Umgebung herzustellen. Die Wiederentdeckung alter Riten und der Esoterikboom sorgen dafür, dass die chinesische Lehre sich auch im Abendland verbreitet hat. Hongkong ist eines der modernsten Industriezentren der Welt. Dort gibt es kaum ein Gebäude, das nicht nach den Grundregeln von Feng Shui errichtet wurde. Das bekannteste Beispiel dafür die die Bank of China. Sie wurde ausschließlich nach den Feng-Shui-Kriterien erbaut. Mittlerweile gibt es auch im Westen immer mehr Anhänger dieser Lehre und der Art, Geschäfts- und Wohnräume zu gestalten. Viele Menschen machen damit positive Erfahrungen und holen sich Unterstützung von ausgebildeten Beratern.

 

 

Betten.de Onlineshop – Große Auswahl von Feng Shui Betten

Qi die Lebensenergie auf Ard – Auf den Spuren Chinesischer Heilkunst

Fengshui-Verband.eu – Feng Shui für Bauherren & Haus-/Wohnungskäufer

 

Abbildung 1: Pixabay © PIRO4D (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: Pixabay © ErikaWittlieb (CCO Public Domain)

Abbildung 3: Pixabay © Foto-Rabe (CC0 Public Domain)

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