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Materialwahl bei Gartenmöbeln: Holzarten und Stahl im Überblick

Von Marc Hammermeister Am 17. September 2022
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Wenn das Haus erst steht, nehmen sich viele frischgebackene Eigenheimbesitzer im zweiten Schritt die Gartengestaltung vor. Natürlich soll die Gartengestaltung dem Wohnhaus angepasst werden. Dabei spielen vor allem optische Themen eine Rolle. Denkbar ist, dass die Gartengestaltung beispielsweise bewusst Ton-in-Ton bzw. im gleichen Material gehalten wird. So könnten zu einem Haus im Landhausstil eine Holzterrasse und Holzgartenmöbel passen. Zu einer modernen Wohnhausgestaltung in Kontrastfarben, wie etwa Grau und Weiß, könnte dann eine Sitzlounge mit Edelstahlgestell drapiert werden. Der folgende Beitrag bietet Information und Inspiration und stellt die unterschiedlichen Materialien und deren Eigenschaften vor.

Gartengestaltung mit Holz? Teakholz, Akazienholz und Eukalyptus sind sehr beliebt

Wer auf eine natürliche Gartengestaltung setzen möchte, der könnte beispielsweise Steine und Holz als Hauptmaterialien kombinieren. Denkbar ist hierbei beispielsweise eine Holzterrasse aus Bankirai oder eine Terrasse aus Stein. Zur Holzterrasse passt ein Holzhäuschen im Garten für Gartenequipment. Zur Terrasse aus Stein passen mit Stein gefüllte Gittergabionen, die als Bank, Grill oder als Beetbegrenzung dienen. Ziehen diese sich durch die Grundanlage des Gartens, können im Gartenfachhandel, wie beispielsweise online unter garten-und-freizeit.de, die passenden Möbel geordert werden. Beliebt sind hierbei vor allem Möbel aus Teakholz, Akazienholz oder Eukalyptus.

  • Teakholz ist ein beliebtes Material für Gartenmöbel, denn es hat eine Reihe von ganz natürlichen, guten Eigenschaften. Teakholzmöbel sind resistent gegen Pilze, Schädlinge und Krankheiten. Teakholzmöbel brauchen wenig Pflege, weil sie sehr viel Öl und Harz enthalten und sich damit selbst pflegen. Die Konsistenz ist vergleichbar mit dem von Eichenholz. Zudem ist Teakholz säurefest und lässt sich nur schwer entflammen. Mit Schnee, Frost, Regen und Sonne kann Teakholz gut umgehen. Teakholz gibt es vor allem bei Tischen und Bänken. Stühle aus Teakholz werden auch mit Stahl kombiniert. Bei Sitzgruppen können auch Sitzmöbel aus Polyrattan gut zum Teakholztisch kombiniert werden.
  • Akazienholz wirkt direkt auf den ersten Blick sehr edel. Doch Akazienholz kann mehr als nur hübsch aussehen. Akazienholz ist widerstandsfähig, robust, langlebig, witterungsbeständig und ist förmlich immun gegen Insekten und Pilze. Akazienholz ist biegsam und elastisch. Besonders edel wirkt Akazienholz, das zu einer Sitzgruppe verarbeitet wurde. In Kombination mit einem Gestänge aus Edelstahl oder Aluminium bekommt selbst das Holzmobiliar einen durchaus modernen Touch.
  • Eukalyptusholz kann vielseitig eingesetzt werden, heißt es im Holzlexikon unter holzvomfach.de. Entscheidend ist die Dichte des Holzes. Sehr dichte Eukalyptusholzarten eignen sich für Dielen, Parkett und Treppen. Auch im Rahmenbau, also bei Haustüren, Wintergärten und Fenstern, kommt Eukalyptusholz zum Einsatz. Wer Eukalyptusholz im Außenbereich einsetzen möchte, sollte darauf achten, dass das Holz keinen direkten Kontakt zur Erde hat. Für die Terrasse oder für Gartenmöbel ist Eukalyptusholz jedoch bestens geeignet.

Welche Holzauswahl von Vorteil ist, wenn bereits die Fassadenverkleidung aus Holz gefertigt wurde, zeigt ein Fachbeitrag unter homify.de.

Edelstahl, Eisen und Aluminium – der Rahmen sorgt für den edlen Look

Zu einem Landhaus passen eine Sitzgruppe aus Holz, eine Liege aus Holz und das Holzhäuschen im Garten. Doch die Auswahl im Fachhandel zeigt auch: Es gibt immer mehr Mischformen, bei denen Holz mit Eisen, Edelstahl oder Aluminium kombiniert wird. So entstehen edle und moderne Sitzgarnituren. Doch was unterscheidet die Materialien?

Eisen und Stahl – massiv und pflegeleicht

Eisen und Stahl sind nicht umsonst gerade dort sehr beliebt, wo sie viel genutzt werden, also beispielsweise in der Gastronomie. Eisen und Stahl bietet jedoch auch im privaten Garten dieselben Vorteile wie im Biergarten eines Restaurants: Das Material ist stabil, lässt sich leicht reinigen und ist wetterfest. Metallliegen werden häufig aus Hohlrohren gefertigt. Das macht die Liegestühle leicht und robust zugleich. Aus Gittermetall, das im Fachjargon häufig als Streckmetall bezeichnet wird, werden dann Liege- und Sitzflächen gefertigt. Streckmetall und ein wetterfestes Stoffgewebe machen die Liege- und Sitzeinheit unempfindlich gegenüber Wind und Wetter.

ei Sitzgruppen aus Vollmetall lässt sich häufig beobachten, dass vor allem das Gestänge aus robustem Vollmetall besteht. Sitzflächen oder Tischflächen werden dann jedoch aus Holz oder hier und da sogar aus Stein dazu kombiniert. Abdeckhauben sind vor allem dann nötig, wenn ein Materialmix gewählt wurde. Stahl und Eisen wären nämlich wartungsfrei. Tiefe Kratzer könnten bei Bedarf mit einem Korrosionsschutzspray schnell ausgemerzt werden.

Edelstahl – modern und elegant

Gartenmöbel mit Edelstahlanteil wirken im Vergleich dazu weniger wuchtig, sondern oft filigraner und edler. Edelstahl gibt es in der glänzenden und in der rauen Optik. Die hohe Korrosionsbeständigkeit des Materials macht Edelstahl zum beliebten Material für Gartenmöbel. Empfohlen werden Edelstahl-Legierungen, die den V2A-Standard erfüllen. Das bedeutet, dass das Edelstahlgestänge gegenüber Luftfeuchtigkeit, Dampf und Wasser unempfindlich ist. Gartenmöbel aus V4A-Edelstahl sind qualitativ noch hochwertiger. Die Legierung besteht aus einer Chrom-Molybdän-Nickel-Mischung inklusive Chlor- und Salzwasser.

Ganz wartungs- und pflegefrei ist Edelstahl jedoch nicht. Denn das Material ist anfälliger für Flugrost als beispielsweise Eisen und Stahl. Die glänzende Edelstahlvariante ist ungeeignet für Familien mit Kindern, denn auf der glänzenden Oberfläche lassen sich Fingerabdrücke leicht sehen. Kombiniert werden kann Edelstahl hingegen ebenso gut wie Eisen und Stahl.

Die richtige Pflege der Gartenmöbel

Gartenmöbel bringen den Wohnkomfort in Ihrem Zuhause von drinnen nach draußen. Ob es sich um einen Tisch für den Morgenkaffee handelt oder um einen Platz, an dem man an einem sonnigen Nachmittag ein Buch lesen kann – mit Gartenmöbeln lässt sich der Außenbereich in vollen Zügen genießen. Aber wie alle Dinge brauchen auch Gartenmöbel Pflege und Wartung, um in bestem Zustand zu bleiben. Mit der richtigen Pflege verlängert sich nicht nur die Lebensdauer der Möbel, sondern sie sorgt auch dafür, dass sie Saison für Saison optimal aussehen. Je nach Material gibt es unterschiedliche Anforderungen an die Pflege von Gartenmöbeln – im Folgenden finden Sie Tipps für verschiedenste Materialien, damit Sie lange Freude an Ihrem Wohnzimmer im Freien haben.

Holzgartenmöbel

Gartenmöbel aus Holz sind für viele Menschen eine beliebte Wahl. Da es sich bei Holz um ein Naturprodukt handelt, müssen sie auch regelmäßig gepflegt werden, um dem typischen Vergrauen vorzubeugen. Holzmöbel sollten ein- bis zweimal jährlich mit einem Pflegeöl oder einer Versiegelung behandelt werden, um das Holz vor Witterungseinflüssen zu schützen. Alle ein bis zwei Jahre empfiehlt es sich zudem, die Möbel abzuschleifen, um raue Kanten oder Splitter zu entfernen. Wenn Sie diese einfachen Schritte befolgen, können Sie dafür sorgen, dass Ihre Gartenmöbel aus Holz auch nach Jahren noch wie neu aussehen.

Gartenmöbel aus Metall

Gartenmöbel aus Metall sind im Vergleich zu Holzgartenmöbeln sehr pflegeleicht. Die meisten Metallmöbel sind beschichtet, um sie vor Rost zu schützen. Zur Reinigung genügt es, eine milde Seife mit Wasser zu mischen und die Oberfläche mit einem Lappen abzuwischen. Bei hochwertigem Edelstahl ist jedoch etwas mehr Vorsicht geboten, da dieser normalerweise nicht beschichtet ist. Um Premium-Gartenmöbel aus Edelstahl zu reinigen, verwendet man am besten ein spezielles Reinigungs- und Pflegemittel – mit ein wenig Aufwand können Gartenmöbel aus Metall also über viele Jahre hinweg wie neu aussehen. Im Gegensatz zu Holzmöbeln müssen Gartenmöbel aus Metall nicht mit einem Pflegeöl oder mit einer Versiegelung behandelt werden.

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