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Massivhaus Preise – Was kosten Massivhäuser wirklich?

Massivhaus bauen – was kostet es?

Sie träumen von den eigenen vier Wänden? Ein romantisches Häuschen im Grünen, mit einem schönen Garten für Kinder, Hund und Katze? Eine elegante Stadtvilla in modernem Design? Oder lieber ein schlichtes Einfamilienhaus in Stadtrandlage? Massivhaus oder Fertighaus? Sie haben sich bereits auf ein Haus in Massivbauweise festgelegt?

Das bringt etliche Vorteile mit sich – der größte ist in der Individualität zu sehen. Bereits in der Planungsphase können Sie Ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen mit einfließen lassen, die dann seitens des Unternehmens so weit irgend möglich berücksichtigt werden. So entsteht ein Haus, das Ihren Bedürfnissen und Ansprüchen gerecht wird, und in dem Sie sich rundum wohl fühlen können.

Doch entscheidend beim Hausbau ist nicht nur der Wohlfühlfaktor, sondern auch die Bezahlbarkeit. Was wird es Sie also Kosten, Ihr Traumhaus bauen zu lassen?

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Kostenfaktoren beim Hausbau

Selbstverständlich können hier an dieser Stelle keine konkreten Aussagen über Ihre Baunebenkosten gemacht werden. Doch wir können Ihnen auflisten, welche Punkte Sie bei der Kostenberechnung unbedingt berücksichtigen müssen. Oft werden, scheinbar geringere Beträge außer Acht gelassen, die am Ende eine beachtliche Summe ergeben und für unangenehme Engpässe in der Finanzierung sorgen können.

Fachleute differenzieren sieben verschiedene Kostengruppen beim Hausbau

  • Grundstückskosten: dazu zählen nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Gebühren für Makler und Notar, Kosten für Vermessung, der Grundbucheintrag und die Grunderwerbssteuer. Bitte beachten Sie dabei, dass die Gebühren nicht bundesweit einheitlich geregelt sind.
  • Erschließungskosten: Sie möchten auf Ihrem Grundstück Wasser, Abwasser und Strom haben, eine befahrbare Straße zu Ihrem Grundstück  hin, eventuell müssen bestehende Gebäude abgerissen, Bäume gefällt oder Altlasten entsorgt werden – all das wird unter Erschließungs- und Herrichtungskosten zusammengefasst.
  • Baukonstruktion: beinhaltet alle Konstruktionsarbeiten, vom Keller bis hin zum Dach.
  • Technische Anlagen: bezieht sich auf alle Arbeiten in Verbindung mit Elektro- und Sanitärinstallation, sowie Heizungs- und Lüftungsanlagen.
  • Außenanlagen: planen Sie gleich Stellplätze, Gartenanlagen, befestigte Wege und – falls erforderlich – die Außentreppe mit ein.
  • Innenausstattung: berücksichtigen Sie Ihre neue Kücheneinrichtung, Teppiche, Gardinen und Möbel, die neu angeschafft werden müssen.
  • Baunebenkosten: Honorare, Gebühren bei Banken und Behörden und nicht zuletzt die Zinsen für die Finanzierung.

Online Rechner:

Preise für Massivhäuser

Wie viel Ihr Massivhaus letztendlich kosten wird, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Möchten Sie ein Architektenhaus bauen lassen, das bis in den letzten Winkel nach Ihren Vorgaben entworfen wird? Oder wenden Sie sich an einen Generalunternehmer, der Massivhäuser in verschiedenen Ausführungen im Angebot hat? Möchten Sie das Haus schlüsselfertig übergeben bekommen, oder übernehmen Sie einen Teil der Arbeiten in Eigenleistung? All das wird den Preis für Ihr  Massivhaus wesentlich beeinflussen. Nehmen Sie doch zunächst Kontakt zu verschiedenen Anbietern und Bauunternehmen auf. Viele präsentieren in einem Katalog Eindrücke der unterschiedlichen Modelle, die erhältlich sind. Dabei sind meist noch Anpassungen von Grundriss, Fassade etc. an Ihre Wünsche möglich. Bei den Angebotspreisen sollten Sie genauestens vergleichen, was in den veranschlagten Kosten alles enthalten ist, um einen realistischen Überblick zu bekommen. Für die reinen Gebäudekosten – also Konstruktion, technische Anlagen und Innenausstattung – können Sie als ganz groben Richtwert Preise von etwa € 1.000,00 bis € 1.700,– pro Quadratmeter Wohnfläche rechnen. Nach oben hin sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Die Preisspanne ergibt sich zum größten Teil aus der Wahl der Materialien und der Ausstattung. Es liegt also mit in Ihrer Hand, wie teuer Ihr Massivhaus werden wird.

 

Sparen beim Massivhaus – wo ist das möglich?

Sie möchten die Kosten für Ihr  Massivhaus so niedrig wie möglich halten? Dann  haben Sie eine Reihe von Möglichkeiten. Fragen Sie sich beispielsweise:

 

  • Wie groß muss das Grundstück wirklich sein? Ein großes Bauland ist zwar schön und bietet später sicherlich tolle Gestaltungsmöglichkeiten im Außenbereich, andererseits fallen natürlich höhere Kosten für Kaufpreis, Makler und Grunderwerbssteuer an und das Grundstück will dann auch entsprechend gepflegt werden.
  • Brauche ich unbedingt einen Keller? Natürlich bietet ein Keller etliche Vorteile: mehr Platz, bessere Isolierung, ein höherer Wiederverkaufswert. Doch hier bietet sich auch erhebliches Sparpotential. Grob überschlagen fallen mit dem Bau eines Kellers etwa € 20.000,00 an Mehrkosten an. Die Entscheidung ob Keller oder Bodenplatte muss in jedem Fall gut bedacht werden, da sie endgültig ist. (Wann macht ein Keller Sinn?)
  • Welcher Haustyp wird gewünscht? Ein verwinkeltes Haus mit Erkern und Gauben wird naturgemäß teurer werden, als ein Massivhaus mit schlichterer Fassade. Auch bei der Innenaufteilung können Sie sparen, wenn Sie auf extravagante Raumformen und viele kleine Zimmer verzichten.
  • Viele Einsparmöglichkeiten bietet auch die Innenausstattung. Mit der richtigen Wahl von Bodenbelägen, Wandverkleidungen, Türen, Treppen oder Armaturen können Sie die Baukosten schnell um ein paar tausend Euro drücken.
  • Erbringen Sie Eigenleistung. Sind Sie handwerklich geschickt, oder kommen Sie womöglich selbst aus der Baubranche, können Sie viele Arbeiten am Haus selbst in die Hand nehmen und so einiges einsparen.

 

Eigenleistung richtig planen

Sie möchten beim Hausbau tatkräftig mit anpacken? Planen Sie gut, wie viel Zeit und Energie Sie tatsächlich investieren können – schließlich soll sich die Bauzeit ja nicht unnötig in die Länge ziehen. Ganz wichtig ist auch, dass Sie Ihre Eigenleistung mit dem Bauunternehmer oder Anbieter genauestens absprechen und vertraglich vereinbaren.

Arbeiten, die oft und gerne von Bauherren selbst übernommen werden sind beispielsweise Tapezier- und  Malerarbeiten oder die Gestaltung der Außenanlagen. In jedem Fall sollten Sie fachspezifische Arbeiten wie Sanitär-, Heizungs- oder Elektroinstallation den entsprechenden Fachgewerken überlassen. Bedenken Sie, dass der Bauunternehmer für Mängel, die Ihrerseits verursacht werden, nicht haftbar ist.

Übernehmen Sie also nur die Art von Eigenleistung, die Sie auch bewältigen können. Überschätzen Sie sich auch kräftemäßig nicht. Schließlich bleibt für das Erbringen der Eigenleistung meist nur Feierabend und Wochenende. Daher empfiehlt der Bauherren-Schutzbund, nicht mehr als 5 – 10 % der gesamten Baukosten als Eigenleistung zu übernehmen.

 

Schlüsselfertig zum Festpreis

Eigenleistung kommt für Sie nicht in Frage? Dann bestellen Sie Ihr Haus doch schlüsselfertig beim Bauunternehmer. Viele Firmen haben feste Preise für ihre Häuser, so wissen Sie von vornherein, was auf Sie zukommt. Natürlich müssen Sie auch hier genaueste Informationen darüber einholen, welche Leistungen im Angebot enthalten sind, da der Begriff „schlüsselfertig“ nicht klar definiert ist. Die Spanne reicht vom abschließbaren Rohbau bis hin zum komplett tapezierten und gestrichenen Haus, in das Sie nur noch einziehen müssen.

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2 Antworten auf “Massivhaus Preise – Was kosten Massivhäuser wirklich?”

  1. [...] Gesamtpreise – handelt es sich um Festpreise? Dann lauern keine unerwünschten [...]

  2. [...] durchgeführt werden, denn Massivhaus Preise unterscheiden sich je nach Bauunternehmen deutlich. (Was kosten Massivhäuser wirklich?) Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass im [...]

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