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Flachdach: Moderne Optik für Ihr Zuhause

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Was möchten Sie bauen?

Ein Flachdach bietet einen hohen Nutzwert als Grünfläche oder in Form einer Dachterrasse, die Optik ist modern und zeitlos, während die fehlenden Schrägen für mehr nutzbaren Wohnraum sorgen. Diese und andere Gründe sind Auslöser für die in den letzten Jahren stetig wachsende Beliebtheit von Flachdächern. Auch die Wandelbarkeit und die Gestaltungsmöglichkeiten bei dieser Dachform haben sicherlich zur wachsenden Beliebtheit beigetragen.

Alle Informationen über die Vorteile von Flachdachhäusern, wie sie aufgebaut sind, mit welchen Materialien sie gedeckt werden können und was sie kosten, erfahren Sie hier.

Flachdach: Definition

Ein Flachdach für moderne Häuser ist eine Dachkonstruktion, die über die Neigung der Dachfläche definiert ist. Bei einem Flachdach beträgt die Neigung der Dachfläche maximal 10 Grad. Grundsätzlich muss bei einem Flachdachhaus eine Dachneigung von mindestens 1,1 Grad (= 2 %) eingehalten werden. Diese Neigung ist erforderlich, damit Regenwasser und Tauwasser zügig ablaufen können. Eine Dachneigung von 3 Grad (= 5 %) ist empfehlenswert.

Flachdachhäuser: Unsere Empfehlungen

Was kostet ein Haus mit Flachdach?

Der Preis für ein Haus mit einem flachen Dach hängt von zahlreichen verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise spielen die Wohnfläche des Hauses, die Bauausführung und die Qualität der für den Innenausbau verwendeten Materialien eine Rolle für den Hauspreis. Für das Dach alleine muss je nach Ausführung mit einem Preis von 80 bis 200 Euro pro Quadratmeter gerechnet werden. Der Preis für ein Flachdach richtet sich nach den verwendeten Materialien und der Ausführung. Je hochwertiger die Abdichtung des Daches ist, desto mehr kostet ein Flachdach in aller Regel.

Flachdach: Aufbau kompakt erklärt

Beim Aufbau von Flachdächern wird zwischen 3 verschiedenen Typen unterschieden. Flachdächer werden ausgeführt als:

  • Kaltdach
  • Warmdach
  • Umkehrdach

Flachdach als Kaltdach

Ein Kaltdach wird immer zweischalig und belüftet ausgeführt. Bei einem Kaltdach wird zunächst eine Dampfsperre und dann die Dämmung auf der Dachfläche montiert. Über dieser Dämmung wird die Dacheindeckung so ausgeführt, dass zwischen Eindeckung und Dämmung ein Hohlraum bleibt. Dieser Hohlraum ist zu den Seiten des Flachdaches offen. Eindringende Feuchtigkeit kann so sehr zuverlässig abgeführt werden. Kaltdachaufbauten sind jedoch relativ teuer. Bei Neubauten mit einem Flachdach sind Kaltdächer daher heute kaum noch zu finden.

Flachdach-Aufbau als Warmdach

Wird das Flachdach als Warmdach ausgeführt, handelt es sich um eine einschaligen Aufbau. Dieser einschalige Aufbau ist heute sehr weit verbreitet, weil er kostengünstig ist. Bei diesem Dachaufbau liegen alle Schichten des Daches direkt übereinander. Unter der Dämmschicht muss immer eine Dampfsperre eingebracht werden. Die eigentliche Dachabdeckung wird über der Dämmung errichtet und schützt diese vor Witterungseinflüssen. Da keine Lüftung vorhanden ist, darf keine Feuchtigkeit in ein Warmdach eindringen. Bei einem Warmdach können sogenannte Auflasten aufgebracht werden. Zum Beispiel zählen hierzu eine Dachbegrünung, ein Terrassenbelag oder Kies.

Flachdach-Aufbau als Umkehrdach

Der Dachaufbau bei einem sogenannten Umkehrdach ist ähnlich wie bei einem Warmdach. Der Unterschied ist, dass die Dachschichten in einer anderen Reihenfolge eingebaut werden. Der Vorteil dieses Aufbaus ist, dass die Abdichtung des Daches unter der Dämmung liegt und so vor der UV-Strahlung und mechanischen Einwirkungen geschützt ist. Die Dämmung muss bei diesem Dachaufbau aus feuchtigkeitsresistent Materialien wie Polyurethan (PUR) oder Polystyrol (XPS) bestehen, da die Dämmung der Witterung ausgesetzt ist.

Welche Vorteile bietet ein Flachdachhaus?

Ein Flachdachhaus, beispielsweise ein Flachdachbungalow, bietet verschiedene Vorteile gegenüber Wohngebäuden mit einem Steildach. Die Vorteile, die ein Flachdachhaus gegenüber einem Haus mit anderen Dachformen bietet, sind beispielsweise:

  • statische Vorteile durch ein geringes Gewicht
  • die Dachfläche kann für PV-Anlagen, als Terrasse oder Gründach genutzt werden
  • unkomplizierter Einbau von Lichtkuppeln und Fenstern
  • fehlende Dachschrägen lassen mehr Wohnfläche entstehen

Flachdach: Gründächer & andere Eindeckmaterialien

Wer ein Flachdachhaus baut, kann aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Materialien für die Dacheindeckung wählen:

Bitumen

Bitumenbahnen sind gewissermaßen die Standard-Eindeckung bei einem Flachdachhaus. Bitumen ist relativ günstig, schnell eingebaut und lange haltbar. Der Nachteil ist, dass das fertige Bitumendach noch einen Schutz vor der UV-Strahlung des Sonnenlichtes benötigt. Als UV-Schutz werden zusätzlich Kies oder Schotter-Eindeckungen aufgebracht.

Schiefer und Ziegel

Wer es klassisch mag, der kann ein Flachdach auch wie ein herkömmliches Steildach mit Dachziegeln oder Schieferplatten eindecken lassen. Diese Eindeckmaterialien sind jedoch relativ teuer und die Dacheindeckung ist nicht von heute auf morgen erledigt.

Dachbegrünung

Die Begrünung eines Flachdaches ist für viele Eigenheimbesitzer heute die erste Wahl. Ein begrüntes Dach ist zusätzlich wärme- und schalldämmend. Wichtig ist, dass der Aufbau des Flachdaches sehr sorgfältig ausgeführt wird, damit die Wurzeln der Pflanzen nicht durch die Dachhaut wachsen können. Dachbegrünungen sind auch beliebt, weil sie das Mikroklima im Bereich des Hauses positiv beeinflussen können.

Photovoltaik und Solarthermie

Die Montage einer Photovoltaik- oder einer Solarthermieanlage zur Unterstützung der Heizung und Warmwasserbereitung ist auf einem Flachdachhaus relativ einfach möglich. Allerdings müssen die Paneele auf speziellen Gestellen montiert werden, damit die Neigung für die Sonneneinstrahlung optimiert werden kann. Wichtig ist auch hier, dass, wenn möglich, die Installation von Solaranlagen bereits bei der Hausplanung berücksichtigt wird. Das Gewicht der Solaranlage darf bei der Konstruktion Ihres Flachdachs nicht vernachlässigt werden.

Folieneindeckung

Eine Folieneindeckung für ein Flachdachhaus ist ebenfalls relativ günstig. Die Folienbahnen werden wie bei einer Bitumeneindeckung zum Flachdach abdichten miteinander verschweißt. Auch bei einer Folieneindeckung sollte als UV-Schutz noch eine Kiesschicht aufgebracht werden. In den 70er und 80er Jahren waren sogenannte TROCAL-Dächer sehr modern. Der Nachteil der PVC-Folien von damals war, dass sie durch UV-Einstrahlung spröde wurden und oft gerissen sind. Moderne Kunststofffolien für ein Massiv- oder Fertighaus-Flachdach sind aber wesentlich widerstandsfähiger.

Flachdachfenster und -terrassen

Lichtkuppeln und Fenster können problemlos in ein Flachdach integriert werden. So eignen sich Lichtkuppeln dazu, Bereiche im Flachdachhaus, in denen sich keine Fenster in den Außenwänden befinden, mit Tageslicht zu versorgen, beispielsweise einen Flur. Wichtig ist, dass Fenster und Lichtkuppeln bereits beim Bau eingeplant werden. Ein nachträglicher Einbau ist immer mit einem großen Aufwand und der Nacharbeitung der Dachabdichtung verbunden.

Die große ebene Fläche eines Flachdaches bietet sich geradezu an, eine Dachterrasse zu bauen. Sei es zum Sonnenbaden oder für Familienfeiern an der frischen Luft. Aber auch eine Dachterrasse sollte von Anfang an bei der Planung Ihres Flachdachhauses berücksichtigt werden. Dementsprechend muss die Dacheindeckung angepasst und ausgeführt werden.

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