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Doppelhaus Preise – Symbiose aus gemeinschaftlichem Wohnen mit Rückzugsmöglichkeit

Das Doppelhaus ist im Grunde genommen ein Mehrfamilienhaus. Es verfügt über zwei eigene Wohnbereiche mit meist separaten Zugängen und Treppenhäusern. Es erinnert ein wenig an ein Einfamilienhaus, nur dass es eben etwas größer ausfällt, so dass zwei Familien darin Platz haben. In der Regel befinden sich die beiden Wohneinheiten allerdings nebeneinander angeordnet, statt übereinander. Das Doppelhaus zeichnet sich dadurch aus, dass beide Haushälften den gleichen Aufbau aufweisen, sie sind lediglich über eine Trennwand in der Mitte voneinander getrennt. Wichtig beim Doppelhaus ist, dass diese Trennwand in der Mitte beidseitig gegen Körper- und Luftschallübertragung getrennt sein muss.

Neben der Trennwand in der Mitte kann diese auch an der Rückfront des Hauses eingesetzt werden. In diesem Fall spricht man von einem Back-to-Back-Doppelhaus. In jedem Fall werden die beiden Haushälften über ein gemeinsames Dach miteinander verbunden und teilen sich eine Grundstücks- und Gebäudegrenze.

 

Wo liegen die Vorteile vom Doppelhaus?

Aufgrund seiner Bauweise bietet das Doppelhaus natürlich auch einige Vorteile.

Die wichtigsten wollen wir im Folgenden kurz aufzeigen:

  1. Die verbundenen Seitenwände sorgen für geringere Kosten, da elementare Bauteile geteilt werden.
  2. Doppelhäuser, die auf einem gemeinsamen Grundstück gebaut werden, verringern die Baukosten durch eine günstige Flächenausnutzung.
  3. An der angebauten Seite des Doppelhauses werden auch die Wärmedämmmaßnahmen und die damit verbundenen Kosten reduziert.
  4. Da zumindest eine Wand im Doppelhaus keine Außenwand ist, lassen sich die laufenden Heizkosten senken.
  5. Der Wohnkomfort ist vergleichbar mit einem Einfamilienhaus, die Kosten sind insgesamt jedoch geringer.
  6. Doppelhäuser sind meist größer als Reihenhäuser und der Grundriss kann meist frei geplant werden.

 

Hat das Doppelhaus auch Nachteile?

Wo es viele Vorteile gibt, bleiben auch Nachteile. Dies sind vor allem folgende:

  • Bei wesentlichen Baumaßnahmen am bereits errichteten Haus müssen sich beide Familien miteinander abstimmen.
  • Eine Wand im Haus wird immer ohne Fenster bleiben.
  • Die direkte Nachbarschaft kann mit einer entsprechenden Geräuschkulisse einhergehen.
  • Der Verkauf der Doppelhaushälfte kann sich schwierig gestalten, wenn das Doppelhaus auf einem gemeinsamen Grundstück errichtet wurde.

 

Worauf Bauherren beim Doppelhaus achten sollten

Generell sollten Bauherren sich bei der Planung des Doppelhauses mehr Zeit lassen. Schließlich müssen Aspekte, wie die Beheizungsart des Hauses, die Dachform und die Aufteilung stets mit einer zweiten Partei gemeinsam entschieden werden. Um diesen Planungsaufwand und Abstimmungsschwierigkeiten zu minimieren, gibt es viele Fertighausanbieter, die das Doppelhaus im Baukastensystem anbieten. Allerdings sollten Bauherren sich darüber bewusst sein, dass diese Vorgehensweise auch den Gestaltungsspielraum deutlich eingrenzt.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, das Doppelhaus im Do-it-yourself-Verfahren zu errichten. Dies ermöglicht eine individuelle Gestaltung des Doppelhauses, erfordert von den Bauherren jedoch auch Erfahrungen im Hausbau und umfangreiches Fachwissen. Egal, für welche Form des Baus eines Doppelhauses sich die Bauherren entscheiden, ist es aber immer von Bedeutung, dass zwischen den beiden Gebäuden ein wirksamer Schallschutz errichtet wird.

 

Für wen eignet sich das Doppelhaus?

Das Doppelhaus eignet sich besonders gut für Familien. So können Eltern und Kinder zwar zusammen wohnen, doch jeder hat seinen eigenen Wohnbereich, so dass die Privatsphäre erhalten bleibt. Für beide Parteien ergeben sich geringere Kosten für das Bauvorhaben und dennoch bleibt man in der Nähe zueinander. So können sich Großeltern gut um die Enkel kümmern und wenn die Eltern einmal älter werden, lassen sie sich von den Kindern ohne lange Wege gut versorgen.

Aber auch Bauherren, die sich ein nicht zu großes Haus mit eigenem Garten wünschen, können über eine Doppelhaushälfte nachdenken, die eine ideale Alternative zum klassischen Einfamilienhaus darstellt. Gleiches gilt für Bauherren, die zwar mit dem freistehenden Einfamilienhaus liebäugeln, deren Budget dieses aber nicht zulässt.

 

Wie sollte man das Doppelhaus bauen?

Wer sich für den Bau eines Doppelhauses entscheidet, hat viele Möglichkeiten. So kann das Haus als Fertighaus, in Massivbauweise, als Ausbauhaus, als Holzhaus, Energiesparhaus und vieles mehr errichtet werden. Welche Variante für den Einzelnen am besten geeignet ist, lässt sich nur individuell entscheiden.

 

Wer sich etwa für das Doppelhaus als Fertighaus entscheidet, kann daraus folgende Vorteile erzielen:

 

  • Baukosten sinken durch standardisierte Fertigung
  • Bauteile werden in der Produktionshalle vorgefertigt und auf der Baustelle zusammengesetzt
  • Bauzeit verringert sich maßgeblich – für die reine Montage fallen häufig nur ein bis zwei Tage an

 

Allerdings ist das Fertighaus als Doppelhaus nicht so wertstabil, wie ein Haus in Massivbauweise. Auch die Lebensdauer wird etwas geringer ausfallen. Aufgrund der günstigen Kosten und der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten kann sich diese Variante des Hausbaus dennoch lohnen. Vor der Entscheidung für oder gegen das Fertighaus als Doppelhaus sollten Bauherren daher verschiedene Angebote prüfen und vergleichen.

Wer zusätzliches Geld sparen möchte, kann das Doppelhaus auch als Ausbauhaus erwerben. Dabei wird lediglich das Grundgerüst des Hauses, sprich der Rohbau, aufgestellt. Für den Ausbau an sich ist der Bauherr selbst verantwortlich. Allerdings gibt es hier zwei entscheidende Nachteile:

 

  1. Die Übernahme des kompletten Ausbaus eines Hauses erfordert viel handwerkliches Geschick und Erfahrung.
  2. Der Ausbau nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, die die meisten nur am Wochenende, im Urlaub oder nach Feierabend haben. Bis zum Einzug kann es also entsprechend lange dauern.

 

Die meisten Hausanbieter haben dieses Problem erkannt und bieten deshalb verschiedene Ausbaupakete an. So können Bauherren diejenigen Arbeiten, die sie nicht selbst ausführen können, den Profis überlassen.

 

Inspiration für das Doppelhaus im Musterhaus finden

Bevor die Entscheidung für ein Doppelhaus mit bestimmten Grundriss fällt, sollten Bauherren sich gründlich informieren. Ratsam ist in jedem Fall die Besichtigung von Musterhäusern. Hier können Bauherren direkt am Objekt ein Gefühl für mögliche Raumaufteilungen und ähnliches entwickeln.  Außerdem wird klar, ob die individuellen Wünsche sich im favorisierten Doppelhaus realisieren lassen.

 

Einsparpotenzial – Doppelhaus Preise – Eine Rechnung

Beim Doppelhaus ergibt sich grundsätzlich ein enormes Einsparpotenzial im Vergleich zu zwei freistehenden Einfamilienhäusern, das sich durch die klassische Baukonstruktion des Doppelhauses erklären lässt. Wie genau sich die Sparvorteile zusammensetzen, zeigen wir im Folgenden auf:

 

  • Grundstücksgröße kann geringer ausfallen
  • Mindestens eine Außenwand entfällt
  • Es wird nur ein Dach für das gesamte Haus benötigt
  • Heizung- und Warmwasserversorgung werden gemeinsam genutzt
  • Zwei der acht Außenwände für zwei Einfamilienhäuser werden beim Doppelhaus zu einer Trennwand zwischen den Häusern, so dass weniger Material benötigt wird
  • An der Trennwand braucht es keine so starke Wärmedämmung, wie bei einer Außenwand
  • Beim Dach ergeben sich im Doppelhaus zwei Giebelwandanschlüsse, bei zwei Einfamilienhäusern dagegen vier Anschlüsse

 

Generell hängt das Einsparpotenzial aber vom individuellen Einzelfall ab. So lässt sich keine pauschale Angabe zu den genauen Einsparungen machen. Allerdings lässt sich etwa anhand der Heizungsanlage folgende Faustregel ermitteln:

Eine Heizungsanlage, die für zwei Wohneinheiten dimensioniert ist, fällt etwa zehn bis 20 Prozent teurer aus als eine Heizungsanlage für nur eine Wohneinheit. Im Vergleich zwischen zwei Heizungsanlagen für zwei Einfamilienhäuser lässt sich im Doppelhaus alleine hier eine Einsparung von gut 60 Prozent erzielen.

Was kostet aber nun ein Doppelhaus konkret? Auch hierzu lassen sich nur ungefähre Angaben machen, da es auf die Bauweise (Massivhaus vs. Fertighaus), die Größe der einzelnen Wohneinheiten, die Eigenleistungen und vieles mehr ankommt. Vergleichen wir einfach anhand eines Beispiels:

 

Doppelhaushälfte mit 140 qm Nutzfläche in mittlerer Ausstattung.

  1. Doppelhaus wird vom Bauträger gebaut
  2. Doppelhaus wird als Fertighaus gebaut
  3. Massivhaus als Ausbauhaus
  4. Massivhaus als schlüsselfertiges Doppelhaus

 

Im Fall a) trägt der Bauträger die Baukosten und verkauft die Doppelhaushälfte zum Festpreis. Die Baukosten fließen also in den Kaufpreis mit ein, so dass Grundsteuer und Notar sich gegenüber dem reinen Grundstückskauf erhöhen. Im Schnitt kann man hier mit 200.000 Euro für die Doppelhaushälfte nach Abzug der Kosten fürs Grundstück rechnen. Das entspricht rund 1.430 Euro pro Quadratmeter.

Im Fall b) wird das Haus auf dem bereits vorhandenen Grundstück errichtet. Die Kosten für einen Architekten minimieren sich aufgrund der vorgegebenen Hausformen deutlich. Im Schnitt rechnet man mit 180.000 Euro für den Hausbau, was etwa 1.280 Euro pro Quadratmeter entspricht.

Im Fall c) wird das Doppelhaus in Massivbauweise errichtet, allerdings als Ausbauhaus angeboten. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 110.000 Euro, jedoch muss der Innenausbau komplett vom Bauherrn übernommen werden. Auf den Quadratmeter gerechnet ergibt sich ein Baupreis von ca. 785 Euro.

Im Fall d) gehen wir vom klassischen Massivhaus in schlüsselfertiger Bauweise aus. Hier belaufen sich die Kosten auf etwa 210.000 Euro, so dass man mit gut 1.500 Euro pro Quadratmeter rechnen muss.

 

Zum Vergleich: Die Kosten für ein freistehendes Einfamilienhaus in Massivbauweise beginnen bei etwa 1.550 Euro pro Quadratmeter. Auf den ersten Blick scheinen die Einsparungen also eher gering auszufallen. Allerdings relativiert sich dies, wenn die Grundstückskosten aufaddiert werden, da für das Doppelhaus doch eine wesentlich kleinere Grundstücksfläche ausreichend ist.

 

Weiterhin werden die Kosten für das Doppelhaus von der energieeffizienten Bauweise abhängig gemacht. Generell lässt sich Doppelhaus als

 

  • KfW-Effizienzhaus 40
  • KfW-Effizienzhaus 55
  • KfW-Effizienzhaus 70
  • Energiesparhaus
  • Niedrigenergiehaus
  • Passivhaus oder gar
  • Plusenergiehaus errichten.

 

Welche energetische Ausführung gewählt wird, entscheidet maßgeblich mit über den Gesamtpreis für das Doppelhaus. Gerade dies mit dem künftigen Nachbarn abzusprechen und sich auf eine gemeinsame Lösung zu einigen, gestaltet sich jedoch oftmals als schwierig. Denn durch verbesserte energetische Maßnahmen erhöhen sich die Kosten insgesamt, die sich die beiden Bauherren beim Doppelhaus teilen. Reicht das Budget nur bei einer Partei nicht aus, muss man einen Kompromiss finden, wobei sich wieder der größte Nachteil des Doppelhauses, nämlich die Abstimmung mit dem Nachbarn, zeigt. Diese wird auch während des Wohnens im Doppelhaus zum Problem, wenn etwa das Dach neu gedeckt werden muss oder ähnliches.

Doppelhaus bauen - Ein Doppelhaus von Eco Systemhaus
Doppelhaus von Eco Systemhaus mit 130 qm Wfl.. Deutlich zu sehen sind die beiden separaten Eingänge!
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