Winkelbungalow Cannes mit 92qm Wfl. und weißer Putzfassade. Hier geht´s zum Haus
Geklinkerter Winkelbungalow "Matthias Claudius" mit 126qm Wfl.
Geklinkerter Winkelbungalow „Matthias Claudius“ mit 126qm Wfl. Hier geht´s zum Haus
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Kleiner aber feiner Winkelbungalow unter 100qm. Mit Putzfassade und ohne überdachte Terrasse von Elbehaus. Hier gehts zum Haus
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Winkelbungalow mit 140qm von Eco System Haus. Hier geht´s zum Haus

Winkelbungalow – gestalterische Freiheit und Nähe zur Natur

Der Winkelbungalow als Spielform des klassischen Bungalows überzeugt mit zahlreichen Vorteilen. Allen voran ist hier natürlich die eingeschossige Bauweise zu nennen. Sie bietet effektiven Schutz vor zahlreichen unglücklichen Lebenslagen:

 

  1. Kleinkinder können keine Treppen hinabstürzen, spezielle Treppengitter und andere Sicherungsmaßnahmen sind nicht notwendig.
  2. Winkelbungalow kann auch im hohen Alter noch bewohnt werden, sofern er von vornherein barrierefrei geplant wurde.
  3. Winkelbungalow ermöglicht größtmögliche Bewegungsfreiheit auch bei vorübergehenden Handicaps oder Einschränkungen.
  4. Winkelbungalow bietet viel Platz, auch für die ganze Familie oder um Arbeit und Leben unter einem Dach zu vereinen.

 

Die Terrasse beim Winkelbungalow

Eine Besonderheit bei einem gut geplanten Winkelbungalow ist die Terrasse. Durch die L-förmige Bauweise der Winkelbungalows lässt sich die Terrasse nicht nur (zum Teil) überdachen, sondern sie kann ebenso windgeschützt ausgeführt werden. Voraussetzung ist hier wieder die Planung der Ausrichtung des Bungalows.

 

Zusätzlich bietet die überdachte Terrasse beim Winkelbungalow noch einen Sichtschutz, denn die direkten Nachbarn haben keinen bzw. nur einen eingeschränkten Blick auf die Terrasse. So kann sie endlich zu dem werden, was sie sein sollte: Ein sehr privater, blickgeschützter Rückzugsbereich für die Hausbewohner. Auch der Sonnenschutz kann in gewissem Maße durch die überdachte Terrasse erzielt werden. Insgesamt lässt sich die Terrasse an lauen Sommerabenden für ein gemütliches Beisammensein nutzen, sie kann aber auch zum Trocknen der Wäsche genutzt werden, ohne dass jeder sofort sieht, was gerade gewaschen wurde.

 

Welche Dachneigung für den Winkelbungalow?

Der Winkelbungalow kann grundsätzlich mit jeder erdenklichen Dachform versehen werden. Weit verbreitet sind Walmdächer, Winkelwalmdächer oder Flachdächer. Beim Flachdach müssen Bauherren auch keine Sorge haben, dass es noch die gleichen Nachteile wie vor Jahrzehnten bietet. Materialien und Verbindungs- sowie Dichtungsmöglichkeiten sind heute deutlich weiter. Undichte Dächer gehören somit der Vergangenheit an, was wohl auch ein Grund dafür ist, dass der Bungalow insgesamt sich wieder einer steigenden Beliebtheit erfreut.

 

Bewährt haben sich Dachneigungen ab etwa 20 Grad, je nach individueller Anforderung. Mit einem klassischen Satteldach mit hoher Dachneigung lassen sich auch Solaranlagen auf dem Bungalow gewinnbringend einsetzen. Natürlich ist hier die Dachausrichtung ebenso entscheidend. Mit einem Flachdach dagegen können Bauherren ihren Traum vom naturnahen Wohnen noch weiter verfolgen, indem sie das Dach beispielsweise begrünen. Auch ein Pultdach, ein Winkelwalmdach oder ein Winkelsatteldach sind denkbare Dachformen und –neigungen für den Winkelbungalow.

 

Zusätzlich bietet ein Dach mit stärkerer Dachneigung den Vorteil, dass das Dachgeschoss ausgebaut werden kann. So lässt sich ein kleiner Hobbyraum herrichten oder eine Galerie kann entstehen. Wer darauf verzichten kann, kann das schräge Dach für eine größere Raumhöhe des Bungalows nutzen. Die sorgt für noch mehr Weite und ein Gefühl von Freiheit.

 

Großes Grundstück erforderlich

Wie bei fast allen Bungalows ist auch beim Winkelbungalow ein entsprechend großes Grundstück zwingend notwendig. Grund dafür ist einfach der, dass die Wohnfläche auf einer Ebene untergebracht werden muss. Dadurch wächst der Winkelbungalow in die Breite und Länge, nicht jedoch in die Höhe. Das Grundstück muss entsprechend groß ausfallen, um auch die Anforderungen seitens des Bebauungsplans, des Bauamtes und der gesetzlichen Regelungen zu den Mindestabständen von den Grundstücksgrenzen einhalten zu können.

 

Durch die Größe des Grundstücks wird natürlich auch der Gesamtpreis beim Hausbau in die Höhe getrieben. Allerdings bietet sich der Kauf des Winkelbungalows dennoch an, da er eben in verschiedensten Lebenslagen genutzt werden kann.

 

Abhängig ist die Mindestgrundstücksgröße für den Winkelbungalow dabei von den gesetzlichen Vorgaben sowie den eigenen Wünschen. Wichtige Einflussfaktoren sind zum Beispiel:

 

  • Welche Mindestabstände zu den Grundstücksgrenzen werden im Bebauungsplan vorgeschrieben?
  • Welche maximal bebaubare Fläche sieht der Bebauungsplan vor?
  • Welche Wohnfläche wird benötigt?
  • Welche Zufahrten sind nötig?
  • Wird eine Garage oder ein Carport gewünscht?
  • Wie groß soll der Gartenbereich beim Winkelbungalow ausfallen?

 

Wichtig ist schon bei der Vorauswahl infrage kommender Grundstücke die Bebauung in unmittelbarer Umgebung zu prüfen. Wird ein Wohngebiet von mehrgeschossigen Häusern dominiert, ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Baugenehmigung für einen Bungalow gewährt wird. Beim Makler sollte man deshalb stets angeben, dass man sich für ein Grundstück interessiert, auf dem ein Winkelbungalow gebaut werden kann. So können all jene Grundstücke bereits aus der Vorauswahl heraussortiert werden, die dafür generell ungeeignet sind. Das spart Nerven und Zeit bei der Grundstückssuche.

 

Raumgestaltung im Winkelbungalow sehr individuell

Ebenfalls vorteilhaft ist die große Freiheit bei der Raumgestaltung im Winkelbungalow. So können statische Bedenken aufgrund der fehlenden Obergeschosse weitestgehend unbeachtet bleiben. Die Wohnfläche kann sehr großzügig gestaltet werden, störende oder einengende Wände sind nicht notwendig. Dadurch lassen sich Wohn-, Küchen- und Essbereich zum Beispiel in einem großzügig gestalteten Raum unterbringen.

Oftmals ist auch ein späteres Herausnehmen einzelner Wände noch möglich. So kann der Bungalow mit mehreren Zimmern für die gesamte Familie gebaut werden. Sind die Kinder aber aus dem Haus, können die Wände zu den Kinderzimmern herausgenommen und so etwa das Wohn- oder Schlafzimmer der Eltern vergrößert werden.

 

Durch den Winkelbungalow erhalten Bauherren einen geschützt liegenden Winkel. Er bietet Platz für große Fensterflächen oder bodentiefe Fenster im Bungalow. Wird der Bungalow so geplant, dass er nach Südosten oder Südwesten ausgerichtet ist, kann nicht nur viel Tageslicht ins Hausinnere dringen, sondern auch die Wärme der Sonne optimal genutzt werden. Allerdings kann es bei bodentiefen Fenstern in den Sommermonaten auch zu einem starken Aufheizen der Innenräume kommen. Daher sollten Bauherren überlegen, ob nicht der Einsatz spezieller Sonnenschutzverglasungen sinnvoll ist.

 

Fassadengestaltung beim Bungalow sehr vielseitig

Ebenso frei sind Bauherren bei der Fassadengestaltung des Winkelbungalows. Klassische Putzfassade oder Klinkerfassade – der eigenen Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Lediglich die Baubehörde kann hier entsprechende Vorschriften machen.

Eine Klinkerfassade wird sich nur schwer durchsetzen lassen, wenn rundherum alle Nachbarbauten mit klassischen Putzfassaden versehen sind. Wird die Klinkerfassade jedoch genutzt, so kann sie optisch mittlerweile sehr ansprechend und individuell ausgeführt werden.

 

Zu beachten ist die Fassadengestaltung auch dahingehend, welche Fenster eingesetzt werden. Bodentiefe Fenster, die insbesondere zur überdachten Terrasse hin sehr gerne eingesetzt werden, unterbrechen die eigentliche Fassade. Sie bieten zwar einen optimalen Lichteinfall, allerdings ist der Aufwand bei der Fassade damit höher. Zudem sorgen bodentiefe Fenster für höhere Kosten, die dann insgesamt zu Buche schlagen.

 

Winkelbungalow auch unterkellert möglich

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Winkelbungalow vollständig oder teilweise zu unterkellern. Bei einer vollständigen Unterkellerung muss der Kostenpunkt wieder beachtet werden, da die Grundfläche des Bungalows deutlich größer als beim klassischen freistehenden Einfamilienhaus ausfällt.

Eine Teilunterkellerung kann dann eine Alternative sein. Sie ermöglicht zusätzlichen Stauraum und eine Schonung des Budgets für den Hausbau. Andererseits ist die Unterkellerung wieder mit dem Einbau von Treppen verbunden, wodurch die Barrierefreiheit des Bungalows leidet.

 

Welche Nachteile bringt der Winkelbungalow mit sich?

Der Winkelbungalow eignet sich zwar ideal, um für viele Jahrzehnte darin zu leben, allerdings gibt es auch einige Nachteile. Diese schlagen sich fast allesamt auch in den Kosten für den Hausbau nieder. Beispielhaft seien hier folgende Punkte genannt:

 

  • Durch Ausführung des Winkelbungalows auf einer Ebene wird mehr Grundfläche benötigt, die Grundstücksgröße muss entsprechend höher ausfallen.
  • Auch die Bodenplatte ist dementsprechend größer auszuführen und damit teurer.
  • Gleiches gilt für die Dachfläche, die ebenfalls teurer ist.
  • Durch die größere Außenfläche des Bungalows sind erhöhte Anforderungen an die Wärmeisolierung zu stellen.

 

Kosten einsparen lassen sich vor allem mit Kompromissen. Obwohl das Walmdach optisch sehr ansprechend ist und viele Vorteile bietet, lässt sich ein Satteldach oder ein Flachdach kostengünstiger ausführen. Damit gehen allerdings optisch oder platztechnisch Kompromisse einher. Klinkerfassaden schlagen stärker zu Buche als die Putzfassade, sie wirken optisch jedoch häufig ansprechender. Wer auf eine sehr große Gartenfläche verzichten kann, kann sich für ein etwas kleineres Grundstück entscheiden und dadurch Kosten sparen.

 

Wie lassen sich Winkelbungalows bauen?

Der Winkelbungalow lässt sich als Massivhaus ebenso wie als Fertighaus ausbauen. Beide Varianten bieten zudem unterschiedliche Baufortschritte an, so etwa das schlüsselfertige Haus oder das Ausbauhaus. Entscheidend ist hierbei einzig und allein, wie viele Eigenleistungen Bauherren in das jeweilige Bauprojekt stecken können und wollen bzw. welches Budget zur Verfügung steht.

Die Kostenunterschiede zwischen Massiv- und Fertighäusern sind dabei nur noch sehr gering, allerdings wird das Massivhaus immer noch etwas besser bewertet, da es eine höhere Wertbeständigkeit aufweist. Jedoch ist hier mit einer längeren Bauzeit zu rechnen, der Einzugstermin in den Bungalow verzögert sich dementsprechend.

 

Zusätzlich können Massivhäuser als Winkelbungalow sehr individuell vom Architekten geplant werden. Dann lassen sich wirklich alle persönlichen Wünsche bei der Realisierung des Hausbaus berücksichtigen.

 

Was kostet ein Winkelbungalow?

Entscheidend für angehende Bauherren sind auch die Kosten für einen Winkelbungalow, die sehr unterschiedlich ausfallen können. In erster Linie stellt sich die Frage, wie der Hausbau erfolgen soll: Ein schlüsselfertiger Winkelbungalow fällt natürlich teurer aus als ein Ausbauhaus, bei dem Bauherren viele Eigenleistungen erbringen. Dennoch sind Eigenleistungen nicht immer sinnvoll.

Ist nur wenig Zeit vorhanden, kann sich durch ein zu großes Maß an Eigenleistungen die Bauzeit deutlich verlängern, der Einzugstermin verschiebt sich immer weiter nach hinten. Zudem sollten nur diejenigen Eigenleistungen erbracht werden, die die Bauherren auch wirklich beherrschen. Elektroinstallationen sollten dagegen auch aus Sicherheitsgründen stets vom Profi durchgeführt werden.

 

Neben der Ausbaustufe entscheidet auch die Ausstattung über die Kosten eines Winkelbungalows. Einige Beispiele dafür sind:

 

  • Echte Marmorfliesen im Bad fallen teurer aus als klassische Fliesen.
  • Parkett als Bodenbelag ist optisch ansprechend, robust und langlebig, aber auch kostenintensiv. Günstiger wird es mit Laminat oder gar einem PVC-Belag, der heute schon in optisch ansprechenden Holzmusterungen und ähnlichem angeboten wird.
  • Passivhausfenster schlagen mehr zu Buche als moderne Zweifachverglasungen. Allerdings bringen sie langfristig hohe Einsparungen bei den Heizkosten, so dass hier genau durchgerechnet werden sollte, welche Lösung sich mehr lohnt.
  • Die Terrasse mit hochwertigem Bangkirai belegen? Kein Problem, wenn das Budget passt. Ansonsten können auch Holzfliesen oder Feinsteinzeug als Terrassenbelag genutzt werden.
  • Die Klinkerfassade ist generell etwas kostspieliger als die Putzfassade. Dafür macht sie optisch mehr her.

 

Es gibt viele Ausstattungsdetails, die sehr genau durchdacht werden sollten. Trotz aller Sparsamkeit beim Hausbau sollten Bauherren aber auch bedenken, dass sie über viele Jahre im Winkelbungalow leben wollen. Mitunter ist eine höhere Ausgabe beim Bau dann sinnvoller, weil hochwertige Materialien in der Regel auch eine längere Lebensdauer aufweisen.

Aus diesem Grund ist es aber auch wichtig, sich für zeitlose Designs zu entscheiden, andernfalls hat man sich an einem ausgefallenen Design schnell sattgesehen und möchte dieses aus ästhetischen Gründen zeitnah wieder austauschen.

 

Baunebenkosten nicht vergessen

Entscheidend für die Gesamtkosten des Bungalows sind natürlich auch die klassischen Baunebenkosten. Die wichtigsten sind:

 

  1. Maklergebühren – kaum zu umgehen, da der Makler bei der Grundstückssuche viel Zeit sparen kann
  2. Notargebühren/Grundbucheintragung – gesetzlich vorgeschrieben, nicht einzusparen
  3. Grunderwerbsteuer – wird beim Kauf eines Grundstücks fällig, ist gesetzlich festgelegt (Achtung: Teils hohe Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern)
  4. Erschließungskosten, sofern kein voll erschlossenes Grundstück gekauft wurde
  5. Bodengutachten und Vermessungskosten
  6. Baugenehmigung
  7. Statiker und Architekt
  8. Freimachung des Grundstücks – Fällen von Bäumen, Abriss bestehender Altgebäude usw.
  9. Einrichtung der Baustelle – Anlegen von Zufahrten, Versorgung mit Wasser und Strom
  10. Versicherungen beim Hausbau (Bauhelferversicherung, Bauherrenhaftpflicht, Feuer-Rohbauversicherung usw.)

 

Weiterhin können nach dem eigentlichen Hausbau Baunebenkosten entstehen. Sie ergeben sich etwa für die Gestaltung des Gartenbereichs oder nachträglich gebaute Gartenhäuser, Garagen oder Carports.

Die Finanzierungskosten sind ebenfalls zu beachten, denn auch wenn der Winkelbungalow teilweise sehr preiswert angeboten wird, kann ihn doch kaum ein Bauherr mal eben aus der Portokasse bezahlen. Eine Finanzierung bei der Bank ist fast immer notwendig. Die kostet natürlich, so dass Bauherren Kosten für Zinsen, Gebühren und Co. ebenfalls beachten sollten.

 

Kann ich mir den Winkelbungalow leisten?

Wer die Vorteile eines Winkelbungalows für sich erkannt hat und mit dem Gedanken spielt, einen solchen zu bauen, muss sich natürlich zunächst die eigene finanzielle Situation ansehen. Ob der Winkelbungalow das passende Haus ist, lässt sich nicht pauschal sagen, doch es gibt mittlerweile zahlreiche Berechnungstools, die es leicht machen, zu erkennen, wie viel Haus man sich wirklich leisten kann.

Dafür müssen zunächst Einnahmen und Ausgaben genau betrachtet werden. Sicherheitspuffer für unvorhergesehene Ausgaben, wie etwa eine Autoreparatur, den Ersatz der kaputten Waschmaschine oder des Kühlschranks, sollten stets eingeplant werden.

 

Nicht zuletzt kommt es auf die Gesamtkosten an, die man grob vorab kalkulieren kann. Wir haben hierfür eine große Aufstellung der üblichen Baunebenkosten zusammengestellt, die einen ersten Einblick verschafft. Auch die Bank muss befragt werden, denn je nach Bonität gewährt sie unterschiedlich hohe Darlehen.

Dabei spielen auch Beleihungsgrenzen eine wichtige Rolle, die in der Regel abhängig vom Wert des Hauses sind. Dieses muss in aller Regel als Sicherheit zur Verfügung gestellt werden.