Fertighaus Preise – Was kosten Fertighäuser?

Fertighaus Preise & Kosten – Ein Überblick

Was kostet eigentlich ein Fertighaus und ist es tatsächlich, wie so oft behauptet, günstiger als das Massivhaus?

140 m²
5 Zimmer
Details    >
132 m²
5 Zimmer
Details    >
126.92 m²
3 Zimmer
Details    >
120 – 140 m²
5 Zimmer
Details    >
135 m²
5 Zimmer
Details    >
125 m²
4 Zimmer
Details    >
122 m²
5 Zimmer
Details    >
122 m²
6 Zimmer
Details    >
135 m²
4 Zimmer
Details    >
auf Anfrage
3 Zimmer
Details    >
137.31 m²
7 Zimmer
Details    >
120 – 140 m²
5 Zimmer
Details    >
133 m²
4 Zimmer
Details    >
137 m²
4 Zimmer
Details    >
137 m²
4 Zimmer
Details    >
120 m²
3 Zimmer
Details    >
135 m²
4 Zimmer
Details    >
124 m²
7 Zimmer
Details    >
122 m²
3 Zimmer
Details    >
auf Anfrage
4 Zimmer
Details    >
139 m²
3 Zimmer
Details    >

Grundpreise und Festpreise beim Fertighaus

In den Katalogen der Fertighaushersteller ist immer wieder die Rede von den Festpreisen. Diese auch als Grundpreise bekannten Preisangaben vermitteln dem Käufer, dass er von vornherein weiß, welche Kosten genau auf ihn zukommen. Grundsätzlich bedeuten die Festpreise, dass das Haus ab Oberkante Keller für diesen Preis angeboten wird.




Welche Kosten muss der Käufer tragen?

Die Kosten, die der Käufer in jedem Fall tragen muss, sind die

• Anliegerkosten,
• Erschließungskosten,
• Grundstückskosten und
• Baunebenkosten. (Lesen Sie dazu unsere große Liste aller Baunebenkosten)

Sie alle kommen noch zum Grundpreis hinzu. Auch bei zahlreichen weiteren Aufgaben im Bereich des Hausbaus können zusätzliche Kosten entstehen. Ein Keller etwa schlägt mit 25.000 bis 50.000 Euro zu Buche. Diese Kosten sind ebenso für eine klassische Grundplatte, auf der das Fertighaus errichtet wird, anzusetzen. Sie sind nicht im Grundpreis mit enthalten.

Viele Kosten entstehen für Leistungen, die notwendig sind, um das Fertighaus zu bauen, aber nicht im Grundpreis enthalten sind.

Beispielhaft seien hier die

• Planungskosten,
• Transportkosten, Kosten für
• Versicherungen,
• Vordach,
• Schornstein oder
• Außentreppe

zu nennen. Wer sein Fertighaus nicht komplett von der Stange kaufen möchte, kann natürlich Individualität ins Spiel bringen. Eine andere Dusche als im Standard, ein anderer Hersteller für Waschbecken und sanitäre Anlagen, andere Fliesen, Tapeten und Bodenbeläge – all das ist möglich. Im Vertrag ist dann oft von den „Mehrkosten aufgrund der Bemusterung“ die Rede. Sie sollten keinesfalls unterschätzt werden, können sie doch den Gesamtpreis deutlich in die Höhe treiben.

Bei einigen Anbietern sind selbst die für ein „Ökohaus“ benötigten Materialien und Ausstattungen nicht in der Standard-Ausführung enthalten.

Zu ihnen zählen etwa

• Wärmeschutzverglasung,
• Zu-/Abluftanlagen,
• Photovoltaikanlagen,
• Solarthermieanlagen,
• Erdwärmepumpen,
• Regenwassernutzungsanlagen usw.

In diesem Fall sollte gezielt nach Ausstattungspaketen gefragt werden. Gebündelt werden diese meist günstiger angeboten.

 

Wie kann ich den realen Fertighaus Preis ermitteln?

Um die realen Kosten für das Fertighaus zu ermitteln, sind zunächst Angebote verschiedener Firmen nötig. Dabei sollte konkret hinterfragt werden, welche Leistungen im angebotenen Festpreis enthalten sind und welche nicht. Die Bauleistungen sollten möglichst detailliert und transparent aufgeschlüsselt werden. Ratsam ist es beispielsweise, wenn sehr detaillierte Bau- und Leistungsbeschreibungen zu finden sind. Diese sollten unter anderem Angaben zu

• Preisen,
• Mengen,
• Materialien und
• Qualität

enthalten. Zu erfragen ist ebenfalls, welche Vorleistungen durch den Bauherrn erbracht werden müssen. Häufig sind Aufgaben, wie

• Untersuchungen des Baugrunds,
• Befestigung eines Zufahrtsweges für die Schwerlaster,
• Befestigung eines Standplatzes für einen Kran,
• Aufstellung eines Bauschuttcontainers,
• Anschluss an Strom und Wasser

und ähnliches vom Bauherrn zu übernehmen. Diese Aufgaben verursachen zusätzliche Kosten, die mit berücksichtigt werden müssen.

 

Was kostet nun das Fertighaus tatsächlich?

Da stellt sich vielen interessierten Bauherren die Frage, was das Fertighaus tatsächlich kostet. Und diese Kosten sind von zahlreichen Faktoren, wie dem Bauunternehmen, der Hausgröße, den Sonderwünschen und Co. abhängig. Als Faustregel kann man sich aber an einem Wert zwischen 1.300 und 1.500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche orientieren. Dazu kommen noch weitere Kosten, die oftmals gar nicht das Fertighaus an sich betreffen.

Hier ist beispielsweise an die Baunebenkosten, wie

• Notargebühren,
• Maklerkosten,
• Grundbuchgebühren,
• Grunderwerbsteuer (Eine Übersicht der Grunderwerbsteuer für ganz Deutschland finden Sie hier)

und vieles mehr zu denken. Zudem gibt es große preisliche Unterschiede bereits bei den Fertighäusern selbst. Ein Ausbauhaus kann oft schon weit unter 100.000 Euro zu finden sein, wohingegen das schlüsselfertige Haus entsprechender Größe und Ausstattung auch mehr als 300.000 Euro kosten kann.

Schlüsselfertig bedeutet beim Fertighaus auch nicht immer schlüsselfertig. Es kann sein, dass zum Beispiel Bodenbeläge, Malerarbeiten und Co. noch selbst durchgeführt bzw. in Auftrag gegeben werden müssen. Diese werden dann natürlich gesondert berechnet. Daher sollte schon vor der Unterzeichnung des Vertrags detailliert hinterfragt werden, was der jeweilige Anbieter unter schlüsselfertigen Häusern versteht.

 

Kann ich beim Fertighaus Einsparungen erzielen?

Ja, grundsätzlich lassen sich bei den Kosten für Fertighäuser Einsparungen erzielen. Am einfachsten gelingt dies mit Eigenleistungen. Je mehr Eigenleistungen erbracht werden, umso günstiger können die Kosten für das Fertighaus ausfallen. Die finanziellen Spielräume, die dadurch entstehen, können dann sinnvoll an anderer Stelle eingesetzt werden.

Trotzdem sollte man sich nicht selbst überschätzen. Denn die Elektroinstallation oder die Installation der sanitären Anlagen sollte dem Profi überlassen werden. Nur dann gibt es auch eine Garantie für diese Leistungen seitens des Fertighausanbieters.

Ein Vorteil, wenn Eigenleistungen erbracht werden, besteht darin, dass man unabhängig von den Materialvorgaben der Anbieter ist. Das heißt, dass auch Bodenbeläge, Tapeten und Co. verwendet werden können, die nicht aus dem Programm des Fertighausanbieters stammen.



Warum sind Fertighäuser heute kaum noch günstiger als klassische Massivhäuser?

Vielfach merken Bauherren auf der Suche nach dem passenden Fertighaus, dass dieses fast genauso kostspielig ist, wie ein Massivhaus. Dabei ist doch die Idee hinter dem Fertighaus sehr einfach:

• Einzelteile werden industriell vorgefertigt
• Teile werden auf die Baustelle gebracht
• Teile werden dort zusammengesetzt, so dass ein Haus entsteht.

Durch diese klare, industrielle Vorgehensweise müssten die Kosten geringer sein. Das ist aber oft nicht der Fall. Die Experten gehen davon aus, dass sich dies darauf zurückführen lässt, dass bei den meisten Bauherren eben nicht der Preis das alleinige Entscheidungskriterium ist. Sich nur mit einem einfachen vorgegebenen Fertighaus abspeisen zu lassen, das reicht vielen nicht. Der eigene Spirit, die Persönlichkeit sollen mit in das Haus einfließen. Und trotz riesiger Musterhäuser-Parks und Kataloge kaufen nur die allerwenigsten Kunden das sprichwörtliche Haus von der Stange.

 

Bieten Fertighäuser dann überhaupt noch Vorteile?

Da stellt sich schnell die Frage, ob Fertighäuser überhaupt noch Vorteile gegenüber den Massivhäusern bieten. Und diese Frage muss mit Ja beantwortet werden. Auch wenn viele Bereiche im Fertighaus individualisiert werden können, so basieren sie fast alle auf klaren Planungsvorgaben. Diese stehen bereits fest, so dass zusätzliche Architektenleistungen nicht nötig sind. Da die Einzelteile industriell vorgefertigt werden können, besteht eine verbesserte Qualitätskontrolle, die eben nicht erst auf der Baustelle, sondern bereits in der Fertigungshalle erfolgen kann. Zudem ist die Zeitersparnis (Wie lange ist die Bauzeit bei einem Fertighaus?) nicht zu unterschätzen, denn das Fertighaus lässt sich vor Ort wesentlich schneller hochziehen als es beim Massivhaus, das Stein auf Stein gemauert wird, der Fall ist.

Quelle: Massivhaus.de

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen?
  • 4,8
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
(35 Bewertungen4,1)
4,1 von 5 Sternen
5 Sterne
18
4 Sterne
8
3 Sterne
5
2 Sterne
3
1 Stern
1