Schlehenhecke am Haus – Lohnt sich das?

Schlehenhecke am Haus – Lohnt sich das?

Bei der Gartengestaltung haben Eigenheimbesitzer viele Möglichkeiten. Wer Hecken liebt und das Praktische mit dem Nützlichen verbinden möchte, kann sich für die Schlehenhecke entscheiden. Sie bietet nicht nur einen gestalterischen Vorteil im eigenen Garten, sondern produziert Früchte, aus denen sich zahlreiche Leckereien herstellen lassen. Damit eignet sich die Schlehenhecke auch für den Selbstversorger.

Schlehenhecke

Schlehe nutzen – diese Möglichkeiten gibt es

Wer sich für die Schlehenhecke entschieden hat, kann die Früchte auch nutzen. Allerdings sollten sie frühestens nach den ersten Nachtfrösten geerntet werden, da sie erst dann ihr volles Aroma entfalten. Das intensive und herbwürzige Aroma lässt sich durch das Kochen der Früchte zusätzlich verstärken. Gut geeignet sind Schlehen, vermischt mit Äpfeln und Birnen zur Herstellung leckerer Marmeladen. Diese lassen sich gut haltbar machen, so dass man das ganze Jahr über etwas von der Schlehenhecke am Haus hat.

Außerdem lassen sich die Schlehen zu leckeren Weinen verarbeiten. Früher wurde ein Wein aus Schlehen vor allem zum Strecken und Einfärben der minderwertigen Rotweine verwendet, heute schwören viele Selbstversorger dagegen auf den puren Schlehenwein . Für die Herstellung werden die Steinfrüchte mit reichlich Zucker und Korn angesetzt. Mindestens zwei Monate sollte die Mischung ziehen, bevor sie genossen wird. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist der Schlehenwein ein leckeres Getränk, das zudem noch von innen wärmt.

 

Übrigens wird die Schlehenhecke nicht nur wegen ihrer Früchte und der daraus herstellbaren Marmeladen und Weine geschätzt. Man sagt der Pflanze sogar naturheilkundliche Wirkungen nach. Dafür kommen sowohl die Schlehdornblüten als auch die Früchte infrage. Grund für die Wirksamkeit sind vor allem die Gerbstoffe. Sie können einen schwachen Magen stärken und sollen sogar bei Zahnfleischentzündungen unterstützend eingesetzt werden können. Der hohe Vitamin-C-Gehalt der Früchte selbst soll dagegen das Immunsystem stärken, so dass Erkältungen quasi keine Chance mehr haben. Die Schlehdornblüten, die von Ende März bis Ende April gesammelt werden können, lassen sich zu einem aromatischen Tee verarbeiten. Diesem sagt man eine blutreinigende und entschlackende Wirkung nach. Die Blüten werden dafür einfach auf einem Handtuch bei Zimmertemperatur ausgebreitet und dürfen dann trocknen. Der Aufguss aus Blüten und Blättern des Schlehdorns kann übrigens auch für andere Bereiche verwendet werden. Er dient beispielsweise als

 

  • sanftes, natürliches Abführmittel,
  • sanftes Mittel zur Entwässerung des Körpers oder kann
  • bei Husten und Erkältungskrankheiten eingesetzt werden.

 

Außerdem geben die Früchte der Schlehenhecke sehr viele Farbstoffe ab. Dadurch können diese nicht nur zu leckeren Speisen oder hilfreichen Naturheilmitteln verarbeitet werden, sondern lassen sich auch beim Einfärben von Wolle und Leinen verwenden. Dafür braucht es dann vorher nicht einmal eine Beize.

 

Blausäure in Schlehenbeeren – wie giftig sind die Beeren?

Wenn von Blausäure in Lebensmitteln die Rede ist, wird man schnell hellhörig. Allerdings können bei der Schlehe lediglich die Kerne geringe Mengen Blausäure enthalten. Daher sind auch nur die Kerne leicht giftig. Sie sollten vor dem Verzehr der Früchte entfernt werden.

Doch selbst, wenn einmal ein Kern mit verzehrt wird, ist das kein Problem. Erwachsene vertragen diese geringen Mengen an Blausäure problemlos. Wenn Kinder allerdings Schlehenkerne in größerer Menge verzehren, kann es gefährlich werden. Der junge Körper kann das enthaltene Gift nicht so schnell abbauen, so dass ein Arztbesuch unvermeidlich ist.

So erntet man Schlehen

Doch vor der Weiterverarbeitung steht natürlich die Ernte. Die Schlehe gilt heute als Vorfahre der Pflaume, die aus einer Kreuzung von Schlehe und Kirschpflaume entstand. Allerdings sind die puren Früchte oft sehr sauer im Geschmack und können ein pelziges Gefühl im Mund zurücklassen. Deshalb gilt es, Schlehen erst nach den ersten Frösten zu ernten. Dann werden die Steinfrüchte milder und aromatischer im Geschmack. Ideal bewährt hat sich die Zeit von Ende November bis Anfang Dezember für die Schlehenernte. In dieser Zeit gibt es oft den ersten Frost, der die Zellwände der Schlehe durchlässiger macht. Dadurch wird die Stärke, die in den Früchten enthalten ist, in Zucker umgewandelt und der Geschmack abgemildert.

 

Ob die Schlehe reif ist, sollte vor der Ernte natürlich überprüft werden. Erkennen lässt sich das an der Farbgebung der Schale. Diese sollte bis zum Stielansatz sehr kräftig blauschwarz eingefärbt sein. Zu beachten bei der Ernte ist außerdem, dass der Schlehdorn sehr lange und spitze Stacheln aufweist, dadurch gestaltet sich das Pflücken mitunter schwierig. Die Steinfrüchte sollten deshalb am besten einzeln von den Zweigen gepflückt werden. Handschuhe und eine dicke Jacke verringern die Verletzungsgefahr durch eventuelle Sprossdornen.

Bei der Ernte sollten die Früchte in einem luftdurchlässigen Korb gesammelt und rasch weiter verarbeitet werden. So lässt sich das runzelige Aussehen der Früchte vermeiden und auch ein Verderben lässt sich durch die schnelle Verarbeitung verhindern. Generell nicht geeignet für das Ernten der Schlehen sind Plastiktüten. Wie die meisten Wildfrüchte vertragen Schlehen den Kontakt mit Plastiktüten nicht. Vor der Weiterverarbeitung der Steinfrüchte sollte aber der große Kern entfernt werden, da er Spuren der Blausäure enthalten kann, wie eingangs erwähnt.

 

Wer keine eigene Schlehenhecke im Garten hat, die Früchte aber dennoch sammeln will, sollte sich fernab der viel befahrenen Straßen auf die Suche machen. Auch gespritzte Felder sollten sich nicht in der Nähe befinden. Trotzdem dürfen die Schlehen in ausgewiesenen Naturschutzgebieten nicht gepflückt werden, da sie hier als Winternahrung für zahlreiche Vögel dienen.

 

Schlehenhecke am Haus pflanzen – wie sieht der richtige Standort aus?

Die Schlehe selbst stammt ursprünglich aus Europa und fühlt sich auf dem gesamten Kontinent bis zu einer Höhe von 1.400 Metern über dem Meeresspiegel wohl. Häufig findet man sie in der freien Natur an Waldrändern und als Wegbegrenzung. In der Natur dient sie vor allem Vögeln und Bienen als Nahrungsquelle.

Um die Schlehenhecke in ihrer vollen Blütenpracht im Frühjahr und voll behangen mit Früchten im Herbst zu erleben, sollte man ihr einen hellen Standort zuweisen. Dabei muss ausreichend Abstand zu anderen Pflanzen gehalten werden, da die Schlehe viel Platz benötigt, um sich auszubreiten. Daher fühlt sich die Schlehe in großzügig angelegten und gestalteten Gärten am wohlsten. Viel Sonne, ein trockener, durchlässiger Boden und kalkhaltiges sowie nährstoffreiches Substrat bieten der Schlehe die idealen Bedingungen.

Soll die Schlehe als komplette Hecke angelegt werden, müssen alle Einzelpflanzen möglichst identische Bedingungen vorfinden, um sich entsprechend entwickeln zu können. Um ein wenig Abwechslung in die Gestaltung zu bringen, können neben der Schlehe auch andere Pflanzen eingesetzt werden. Gut geeignet sind hier vor allem Wildsträucher, wie der

 

 

Die Schlehe und ihr Platzbedarf

Die Schlehe benötigt sehr viel Platz, um sich zu entwickeln. Gerade der übermäßige Wurzelauslauf kann jedoch an bestimmten Standorten auch zum Problem werden. Um dies zu vermeiden, sollte nicht nur der passende Standort gefunden werden, sondern auch beim Einpflanzen gilt es, ein paar Punkte zu beachten:

 

  • Pflanzloch ausreichend groß ausheben – die ausgebreiteten Wurzeln müssen darin Platz finden.
  • Kranke Wurzeltriebe sind sorgfältig zu entfernen.
  • Pflanzsubstrate sollten vorab mit einem passenden Dünger vermischt werden.
  • Das Pflanzloch wird wieder mit Erde befüllt, die gut festgetreten werden sollte. So können sich alle Luftlöcher an den Wurzeln optimal schließen.
  • Ein gründliches Wässern direkt nach dem Einpflanzen ist obligatorisch.

 

Das Schöne an der Schlehe ist, dass man zeitlich beim Pflanzen nicht eingeschränkt ist. Das ganze Jahr über kann die Schlehe gesetzt werden. Containerpflanzen vertragen das Setzen am besten im Frühjahr und Herbst. Wurzelware wird eher im Herbst gepflanzt und für die klassische Schlehenhecke zur Begrenzung von Grundstücksgrenzen sollten mindestens zwei Pflanzen pro Meter eingeplant werden.

Damit nun aber trotz dieser recht engen Anpflanzung einer Hecke die Wurzelsprossen nicht ausufern, sollte man ihnen Grenzen setzen. Die Wurzelausläufer können sich bis zu zehn Metern ausbreiten. Durch eine Wurzelbarriere lässt sich dieses ausufernde Wachstum begrenzen. Beton-Schachtringe, die in etwa 50 Zentimeter Tiefe in die Erde gesetzt werden, haben sich dafür bestens bewährt. Zu beachten ist außerdem, dass die Schlehe eine Höhe bis zu drei Metern erreichen kann. Als Unterpflanzung unter andere Gehölze ist sie daher nicht geeignet. Um sie dennoch klein zu halten, können Konkurrenzpflanzen mit der Schlehe vergesellschaftet werden. Dazu haben sich immergrüne und rasch wachsende Laubsträucher bewährt. Eibe und Kirschlorbeer sind etwa dazu zu zählen. Ebenfalls kann ein regelmäßiger Rückschnitt den Schlehdorn in seinen Ausmaßen begrenzen.

 

Wie wird die Schlehe geschnitten?

Generell gehört die Schlehe zu den sehr pflegeleichten Gehölzen im heimischen Garten. Zwingend nötig ist ein Rückschnitt daher nicht, zumindest nicht für das gleichmäßige Wachstum. Allerdings hilft der Rückschnitt dabei, die Schlehe in ihrem Wachstum etwas auszubremsen. Bereits in den ersten Jahren sollten Hobbygärtner mit dem Rückschnitt beginnen. In dieser Zeit kommt man noch an alle Zweige gut heran und kann das Wachstum gemäß den eigenen Wünschen und Vorstellungen steuern. Für den korrekten Rückschnitt gelten folgende Regeln:

 

  • Die beste Zeit für den Rückschnitt sind der Herbst oder der Frühsommer direkt nach der Blütezeit. Schlehenhecken lassen sich auch im Sommer in Form bringen. Beim Rückschnitt im Frühjahr sollte man jedoch auf nistende Vögel achtgeben.
  • Für den Rückschnitt hat sich die Methode des gezielten Auslichtens bewehrt. Damit werden sich kreuzende Äste sowie solche, die nach innen wachsen, entfernt.
  • Sind die Schlehen bereits sehr groß, können sie auch einen kräftigen Rückschnitt vertragen.
  • Für den Rückschnitt gilt, wie bei allen Gehölzen, dass er mit einer scharfen, sauberen Gartenschere durchgeführt werden sollte. Dadurch lassen sich in die Schnittstelle eindringende Bakterien weitestgehend vermeiden.

 

Vielfach finden sich in mehreren Metern Entfernung zur eigentlichen Pflanze in die Höhe wachsende Wurzelausläufer. Wenn diese nicht beseitigt werden, können sie eigene Wurzeln schlagen und selbst zu einem Schlehdorn heranwachsen. Trotzdem dürfen sie nicht einfach abgehackt, abgeschnitten oder abgemäht werden, da dadurch der Austrieb nur noch weiter begünstigt wird.

Sinnvoller ist es, das Wurzelwerk der Pflanze freizulegen und die langen Triebe auszureißen oder abzuschneiden. Das schlafende Auge am Triebende muss dabei zwingend mit entfernt werden. Sonst können aus diesem weitere neue Ausläufer heraus wachsen. Im Anschluss kann man Mulchfolie auslegen, um das erneute Austreiben von Ausläufern zu hemmen. Durch dieses dichte Material erhalten die Triebe kein Sonnenlicht mehr, welches lebensnotwendig ist. Auch beim Rückschnitt sind dicke, feste Handschuhe ein Muss, um die Verletzungsgefahr durch die spitzen Dornen zu minimieren.

Schlehen vermehren – nichts leichter als das

Wer sich einmal für die Schlehe entschieden hat und nicht genug davon bekommen kann, muss nicht teuer im Gartencenter für Nachschub sorgen. Die wuchsfreudige Pflanze lässt sich sehr einfach vermehren. Selbst unerfahrene Hobbygärtner finden schnell in das richtige Vermehren der Schlehe hinein. Wer einen einzigen Schlehenstrauch besitzt, kann sich daraus mühelos eine ganze Reihe von Schlehen, etwa zur Bildung einer Schlehenhecke heranziehen. Allerdings wächst die Pflanze eher langsam, maximal 20 Zentimeter pro Jahr sind es. Daher kann es eine geraume Zeit dauern, bis die blickdichte, ausreichend hohe Hecke tatsächlich entsteht. Für die Vermehrung stehen die üblichen Varianten zur Auswahl:

 

  • Saatgut aussäen
  • Steckhölzer pflanzen
  • Absenker nutzen
  • Wurzelausläufer abtrennen

 

Wer sich für die Samen der Schlehe entscheidet, erntet zunächst die Früchte und befreit diese vollständig vom Fruchtfleisch. Die verbleibenden, recht großen Steine lassen sich über den Winter im Kühlschrank einlagern und im Frühjahr aussäen. In Erde oder Sand vergraben können die Steine auch im Freien überwintern.

Die Stecklinge schneidet man aus den einjährigen Ruten. Sie sollten gut 20 Zentimeter lang sein und werden zwischen November und Februar geschnitten. Am Endstück der Stecklinge muss sich jedoch eine Knospe befinden, damit sich eine neue Pflanze entwickelt. Die Stecklinge werden im Winter in einem frostfreien, aber kühlen Raum gelagert und im Frühjahr senkrecht in die Erde gesteckt. Regelmäßig sollten die Stecklinge für ein gutes Wachstum gewässert werden. Mit Stecklingen können Hobbygärtner den Grundstein für eine komplette Schlehenhecke setzen, aber auch einen Schlehen-Bonsai heranziehen. Dieser lässt sich nach dem Austreiben zu einer Miniaturschlehe formen.

Absenker können ebenfalls zur Vermehrung verwendet werden. Dafür benötigt man die äußeren Zweige der Mutterpflanze, die mit einem großen Stein beschwert werden und bis zum Boden reichen sollten. An dem Absenker sollten sich bereits nach wenigen Wochen ausreichend Wurzeln gebildet haben. Er kann dann ausgegraben und an einer gewünschten Stelle im Garten eingepflanzt werden.

 

Die Wurzelausläufer treibt die Schlehe unterirdisch aus. Aus ihnen bilden sich neue Jungpflanzen, die abgetrennt und an der gewünschten Stelle eingepflanzt werden können.

 

Schlehe als Bonsai nutzen

Die Schlehe kann auch als Bonsai genutzt und selbst herangezogen werden. Im Bonsaifachhandel sind diese Schlehen jedoch kaum zu finden. Deshalb eignet sich die eigene Nachzucht hier besonders gut. Der Schlehen-Bonsai benötigt ebenfalls einen möglichst vollsonnigen Standort, sowie kalkhaltiges, nicht zu feinkörniges Substrat. Ohne Schale und mit vergleichsweise geringem Schutz kann der Schlehen-Bonsai übrigens im Freien überwintern. Einen Wurzelschnitt sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Anfangs ist es besser, den Schlehen-Bonsai im jährlichen Rhythmus umzutopfen, wobei dieses Intervall im Laufe der Zeit ausgedehnt werden kann.

Für die Pflege und die Gestaltung des Schlehen-Bonsais gelten folgende Grundregeln:

 

  1. In den ersten Jahren sollten die Zweige sehr häufig zurückgeschnitten werden.
  2. Ideal ist es, den Bonsai auf ein bis zwei Blattpaare einzukürzen, um das Dickenwachstum anzuregen.
  3. Die Äste lassen sich aufgrund der Dornen nur schlecht mit Draht befestigen, geeigneter ist das Abspannen.
  4. Pflanzen, die bereits fertig gestaltet sind, sollten im Frühjahr geschnitten werden, und zwar nach der Blüte, aber noch vor dem Erscheinen der ersten Blätter.

 

Wichtig für den Schlehen-Bonsai ist zudem das regelmäßige und gründliche Gießen der Pflanze. Zwar verträgt die Schlehe in freier Natur auch Trockenheit, doch beim Schlehen-Bonsai sollte keine Ballentrockenheit vorkommen. Ebenso wenig verträgt er jedoch Staunässe, so dass auf diese Dinge zu achten ist. Soll der Schlehen-Bonsai Früchte tragen, benötigt er zudem regelmäßig Dünger. Mineralische und organische Dünger können gleichermaßen verwendet werden, da die Schlehe nicht salzempfindlich ist. Eine dicke Schicht locker aufgeschütteter Rindenmulch kann den Bonsai übrigens ideal schützen. Sie sorgt für ein ausreichend feuchtes Erdreich, bietet Schutz vor Frost und kann im Frühjahr unter die Erde gehackt werden, wo sie als natürlicher Dünger dient.

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