Dachneigung Bungalow

Welche Dachneigungen eignen sich für den Bungalow?

Der Bungalow in seiner klassischen Ausführung kommt mit einem Flachdach daher. Dieses ermöglicht den Grundanspruch des Bungalows, nämlich das Leben auf einer Ebene ohne Treppen in den Innenräumen. Mittlerweile hat sich bei den Gestaltungsmöglichkeiten des Bungalows jedoch einiges getan und so kann man Bungalows heute mit verschiedenen Dachformen auswählen. Weitere Bungalows finden Sie in unserer Bungalow Übersicht.

 

Beispielhaft seien hier folgende Dachformen genannt:

 

Wer sich für den Bungalow mit Satteldach entscheidet, kann zudem verschiedene Dachneigungen wählen. In der Regel sind Neigungen von 38 bis 45 Grad weit verbreitet. Generell gilt: Je höher die Dachneigung beim Bungalow, desto besser sind die Chancen, auch unter dem Dach noch Wohnraum auszubauen. Gefragt sind diese Varianten vor allem bei jungen Bauherren, die zunächst nur als Paar einen Bungalow planen, aber für die Zukunft durchaus einen Kinderwunsch haben. Mit der richtigen Dachneigung kann der Dachbereich des Bungalows dann nämlich zu Wohnraum, etwa für das Kinderzimmer, ausgebaut werden.

Dachneigung beim Bungalow
Ein Bungalow mit einem Walmdach und einer Dachneigung von 30 Grad. Hier geht´s zum Haus

 

Welche Dachneigung ist beim Bungalow mit verschiedenen Dachformen ratsam?

Eine pauschale Empfehlung, welche Dachneigung beim Bungalow mit Satteldach ratsam ist, kann es nicht geben. Denn hier kommt es auf die individuellen Gegebenheiten, aber auch den Standort und die dort vorherrschenden klimatischen Bedingungen an. In Regionen, in denen es sehr häufig windig oder regnerisch ist, sollte man eine steilere Dachneigung für den Bungalow wählen. So kann der Regen nicht so einfach in den Innenraum gelangen und gut abfließen. Zusätzlich ergibt sich beim Satteldach gegenüber dem Walmdach der Vorteil der einfachen und rechteckigen Form. Dadurch wird für das Satteldach weniger Grundfläche benötigt.

Wer sich für den Bungalow mit Pultdach entscheidet, erhält eine einseitig geneigte Dachfläche. Häufig wird dafür ein Sparrendach verwendet, aber auch ein versetztes Pultdach ist denkbar. Dafür werden die beiden Dachflächen in unterschiedlicher Höhe zueinander angesetzt. Das Pultdach ist meist sehr günstig im Aufbau, erfordert wenig Material und einen geringen Arbeitsaufwand. Trotzdem sollte es korrekt ausgerichtet und abgedichtet werden. Empfehlenswert ist die Ausrichtung zur Wetterseite hin, damit das Pultdach beim Bungalow Schnee, Regen und Wind optimal abhalten kann. Beim Pultdach sollte man auf eine nur leichte Dachneigung für den Bungalow achten. Dann kann das Dachgeschoss nämlich als zusätzliche Wohnfläche genutzt werden.

Der Bungalow mit Walmdach bietet sich dagegen ideal für die Installation von Photovoltaikanlagen an. Die großen Flächen und die leichten Schrägen sind prädestiniert für Solaranlagen. Gleichzeitig ist das Walmdach besonders stabil. Trotzdem bleibt hier unter dem Dach nur sehr wenig Platz, so dass beim Bungalow mit Walmdach der Ausbau des Dachgeschosses im Bungalow nicht so einfach möglich ist. Zu den Bungalows mit Walmdächern.

Bleibt noch der Bungalow mit Flachdach in seiner klassischen Bauweise. Beim Flachdach besteht natürlich keine Dachneigung, dementsprechend kann auch kein Dachgeschoss ausgebaut werden. Trotzdem ist diese Form des Bungalows sehr beliebt, zumal sie eine energieeffiziente Bauweise fördern kann. Grund dafür: Wird im Winter geheizt, heizt man die Dachschrägen nicht mit, in denen sich in der Regel kaum jemand aufhält. Die Wärme verteilt sich gleichmäßiger in den eigentlichen Wohnräumen.

 

Dachneigung beim Bungalow hängt auch von Eindeckungsmaterialien ab

Allerdings sind für die Wahl der richtigen Dachneigung beim Bungalow nicht nur die eigenen ästhetischen Ansprüche entscheidend. Vielmehr muss man auch an die gewünschte Dacheindeckung denken. Je nach Dacheindeckung ergeben sich nämlich auch bestimmte Mindestdachneigungen. Generell wird hier eine Mindestdachneigung von zehn Grad für Dach- und Ziegelsteine empfohlen. Allerdings müssen Bauherren Obacht geben. Diese Mindestdachneigung wird von den einzelnen Herstellern der Dacheindeckungen zusätzlich bei ihren Produkten angegeben. So kann die Mindestdachneigung je nach Hersteller noch weiter variieren.

Bei den ohnehin geneigten Dachformen, wie Sattel-, Walm- und Pultdach muss die Mindestdachneigung nicht berücksichtigt werden, da die von Haus aus feststehenden Neigungen in der Regel ausreichend sind. Somit muss nur noch entschieden werden, ob das Dachgeschoss im Bungalow genutzt bzw. ausgebaut werden soll oder nicht.

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