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Friesenhaus BAUEN | Preise & Grundrisse im Überblick

Das traditionelle Friesenhaus kommt wieder

Das traditionelle Friesenhaus gilt für viele angehende Häuslebauer noch immer als Idealbild des eigenen Häuschens. Es wird vor allem durch das Mauerwerk aus rotem Ziegelstein charakterisiert und ist meist mit einem Reetdach versehen. Allerdings gibt es auch moderne Friesenhäuser, die nicht mehr zwingend in diesem traditionellen Look daher kommen.

 

Der dritte Giebel – unverzichtbar für das Friesenhaus

Unverzichtbar ist dagegen bis heute der dritte Giebel. Der Zwerchgiebel, der auch als Friesengiebel bezeichnet wird, steht an der Vorderseite des Hauses quer zum Dachfirst. Dabei ist dieser Friesengiebel nicht unbedingt nur seiner Optik wegen angebracht worden, sondern erfüllte und erfüllt eine wichtige Aufgabe, wenn das Haus mit einem Reetdach versehen ist, das als leicht entflammbar gilt. Im Brandfall kann nämlich der Friesengiebel den Haupteingang als Fluchtweg für die Bewohner schützen. Brennende und herunterfallende Dachteile fallen zunächst auf den Giebel, so dass der Fluchtweg frei bleibt.

 

Weitere Merkmale beim Friesenhaus

Doch das Friesenhaus hat noch weitere typische Merkmale, die wir im Folgenden kurz aufzeigen wollen:

  1. In der Regel wird das Friesenhaus mit zwei Stockwerken gebaut.
  2. Ein Keller ist im Friesenhaus nur selten zu finden.
  3. Die Türen sind in der Regel sehr hoch und groß angefertigt.
  4. Fenster dagegen sind im Friesenhaus eher klein gehalten. Meist handelt es sich um Sprossen- und/oder Rundbogenfenster.

 

Klassischerweise unterteilt man im Friesenhaus die Wohnbereiche auch in zwei grundlegende Gruppen:

  1. Empfangsbereiche für Gäste
  2. Private Räumlichkeiten

 

Im Erdgeschoss befindet sich meist ein großzügiger Eingangsbereich, in dem Gäste empfangen werden. An diesen schließt sich häufig ein weitläufiger Wohnraum an, der um die 40 Quadratmeter Fläche einnimmt. Im Obergeschoss dagegen befinden sich die privaten Räume, wie die Schlafzimmer und das Badezimmer. Der Zugang zu diesem Bereich bleibt den Gästen meist verwehrt, da er der Ruhe und der Privatsphäre vorbehalten ist.

 

Vorteile vom Friesenhaus

Aufgrund seiner charakteristischen Eigenschaften bietet das Friesenhaus zahlreiche Vorteile. Durch die besondere Bauweise vermittelt es Geborgenheit und Gemütlichkeit. Um zusätzlichen Platzbedarf abzudecken, lässt sich im Friesenhaus der Spitzboden zu Wohnraum ausbauen. So können zusätzliche Kinderzimmer, Arbeits- oder Hobbyzimmer entstehen. Bei Bedarf kann auch eine Unterkellerung des Friesenhauses stattfinden, die allerdings den Preis schnell in die Höhe treiben kann.

 

Hat das Friesenhaus auch Nachteile?

So wie jede Medaille zwei Seiten hat, kommt auch das Friesenhaus nicht ganz ohne Nachteile aus. In der Regel träumen Bauherren, die mit einem Friesenhaus liebäugeln von dem Klassiker, wie man ihn vom Urlaub an der See kennt – also mit Reetdach.

 

Allerdings hat gerade das Reetdach jedoch einige Tücken aufzuweisen:

  • Reetdach bedarf Expertenwissen zur korrekten Errichtung
  • Experten für das Reetdach stehen nicht überall zur Verfügung
  • Die Experten werden ebenfalls für eine regelmäßige Wartung und Kontrolle des Reetdachs benötigt
  • Das Reetdachhaus hat eine relativ geringe Standdauer von nur 25 bis 40 Jahren
  • Durch das Reetdach entsteht eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Brandgefahren:
    • Im Sommer kann das Schilf von der Sonne stark ausgetrocknet sein, wodurch die Brandgefahr steigt.
    • An Silvester stellen Raketen und Knaller eine Gefahr für das Reetdach dar.

Aus genau diesen Gründen ist es auf den nordfriesischen Inseln, wo sehr viele Häuser mit Reetdach zu finden sind, untersagt, Feuerwerkskörper abzubrennen.

Weiterführende Infos rund um das Reetdach und deren Kosten finden Sie hier.

 

Friesenhäuser – Bauvorschriften beachten

Gerade wer sich für das Friesenhaus mit Reetdach entscheidet, sollte auch die geltenden Bauvorschriften berücksichtigen. In der Regel schreiben die Bauordnungen der Bundesländer nämlich bei den Weichdächern, zu denen das Reetdach zählt, einen bestimmten Mindestabstand zu den Nebengebäuden vor. Dieser Mindestabstand ist unter anderem abhängig von der Bauart der umliegenden Gebäude.

 

Vergleichsweise gering fallen die Mindestgrenzabstände mit sechs bis zwölf Metern in den Ländern

  • Nordrhein-Westfalen,
  • Saarland,
  • Mecklenburg-Vorpommern,
  • Sachsen,
  • Schleswig-Holstein,
  • Thüringen und
  • Sachsen-Anhalt

 

aus. Dagegen schreiben die Landesbauordnungen von

  • Hessen,
  • Bremen,
  • Berlin,
  • Brandenburg,
  • Baden-Württemberg,
  • Hamburg,
  • Rheinland-Pfalz und
  • Bayern

 

einen Mindestgrenzabstand von zwölf bis 24 Meter für Reetdach-Häuser vor.

 

Wie werden Friesenhäuser heute gebaut?

Heute lassen sich Friesenhäuser sowohl in Massivbauweise als auch in Form von Fertighäusern errichten. Auch ist die Gestaltung der Fassade nicht mehr auf das rote Ziegelstein-Mauerwerk beschränkt. Lediglich ein sichtbares Mauerwerk ist nach wie vor typisch für das Friesenhaus, es wird meist in hellen und freundlichen Farben gehalten. Ob die Massiv- oder Fertighaus-Bauweise für das Friesenhaus eher in Frage kommt, sollen die folgenden Vor- und Nachteile der beiden Bauarten aufzeigen:

 

Massivhaus

–              Kosten sind höher, da meist ein Architekt mit der Planung beauftragt werden muss

–              Zeitfaktor ist höher, da Stein auf Stein gebaut wird. Trockenzeiten für Putz und Estrich sind einzuhalten und ungünstige Wetterlagen können das Bauvorhaben stocken lassen

+             viele Eigenleistungen sind möglich, um die Kosten zu senken, vorausgesetzt man hat genügend Zeit

+             Raumklima ist sehr angenehm und zwar ganzjährig. Die Stein-auf-Stein-Bauweise sorgt dafür, dass Wärme gut gespeichert wird, im Sommer aber nicht so schnell ins Innere des Hauses gelangt.

+             hoher Schallschutz kann beim Massivhaus alleine aufgrund der Stärke der Außenwände gewährleistet werden

+             hoher Schutz gegen elektromagnetische Strahlung

+             Innenausbau wird durch massive Bauweise erleichtert, so dass auch schwere Schränke oder Regale sich einfach mit Dübeln anbringen lassen

+             die massive Bauweise sorgt für eine hohe Robustheit, ob gegen Wetterschäden, Wassereinbrüche oder gar Ungezieferbefall

+             lange Nutzungsdauer von bis zu 100 Jahren ist üblich

+             Wiederverkaufswert im Vergleich zum Fertighaus durch hohe Nutzungsdauer entsprechend höher

 

Fertighaus

+             kurze Bauzeit durch Verwendung vorgefertigter Teile – meist nur ein bis drei Tage einzurechnen. Auch Trocknungszeiten entfallen.

+             günstiger Kaufpreis durch große Mengen an vorgefertigten Bauteilen und geringe Lohnkosten dank des zügigen Aufbaus

+             Energieeffizienz ist sehr zufriedenstellend, vielfach sind Fertighäuser schon in Niedrigenergie- und Passivhausstandards zu erhalten.

+             Festpreise möglich, so dass volle Kostenkontrolle gewährleistet ist.

+             Fertigteile werden häufig in Holzbauweise und dementsprechend sehr dünn gefertigt. Dadurch lässt sich der vorhandene Raum besser ausnutzen.

+             Fertighäuser werden meist aus einer Hand angeboten, so dass nur ein Ansprechpartner für alle Gewerke benötigt wird.

–              Schallschutz kann bei falscher Dämmung geringer ausfallen

–              Nutzungsdauer meist auf 60 Jahre begrenzt

–              Wiederverkaufswert durch geringere Nutzungsdauer entsprechend niedriger

 

Wer also ein Friesenhaus bauen möchte, kann anhand der Vor- und Nachteile der beiden Bauweisen Massivhaus oder Fertighaus individuell abwägen, welche dieser Varianten ihm eher zusagt. Generell kann das Friesenhaus in beiden Varianten den eigenen Vorstellungen gerecht werden.

 

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